Fear the Walking Dead 1×03

Nach der dritten Folge von FtWD bin ich echt genervt.

Die Figuren zeigen ein ständig wechselndes Bild der Situation: Da ist eindeutig die Nachbarsfamilie hingerafft worden, und man hat genug Angst, um nicht nachzusehen oder Hilfe anzubieten. Aber gleichzeitig bereitet man sich in keiner Weise darauf vor, abzuhauen, sich zu wehren oder nur sich zu verbarrikadieren. Da wird die Tochter immer noch im Dunkeln darüber gelassen, was vorgeht.

Da steht Travis einem Zombie gegenüber, der gerade vor seinen Augen einen Hund frisst, und nähert sich ihm naiv. „Peter, komm schon, du bist krank.“ Selbst wenn – in diesem Moment ist Peter eindeutig gefährlich. So eine Blauäugigkeit, gekoppelt immer noch mit so einer Herzlosigkeit, andere Menschen nicht zu warnen und ihnen nicht zu helfen, macht diese Figuren ärgerlich.

Dazu kommt, dass dadurch in den Folgen nichts passiert. Da sitzt die Familie um den Tisch und spielt Monopoly. Boah. Weil die Autorinnen die Idee so toll finden, dass Familientraditionen in dieser neuen Welt neu geschrieben werden müssen. Darum bitte auch noch drei mal die platte Hüpfburg einblenden, nicht um an die Unmenschlichkeit der Heldinnen zu erinnern, sondern um tragisch die neue Welt zu inszenieren. Und jetzt bitte noch ein einzelnes kleines Mädchen mit Teddy, das aber nur als Bild wichtig ist, weshalb niemand losgeht, um diesem Mädchen zu helfen. Es ist gleich wieder vergessen.

Wir erfahren auch kaum, was diese Familien bewegt. Ich meine, ob die Welt untergeht oder nicht, immerhin passiert da etwas Abgefahrenes. Das muss man doch für sich einordnen und diskutieren. Was denken die? Was macht das mit ihren Grundwerten? Welche Konflikte, welche Zuflucht finden sie? Nicht einmal das wird geschildert. Aber natürlich auch nicht der Blick aufs Große. Nichts.

Ebenso seltsam: Nach einem ganzen Tag von Randalen, die so schlimm sind, dass die Heldinnen sich nicht vor die Tür trauen, kommt die US-Polizei harmlos mit Schilden und Schlagstöcken, anstatt wie aus dem Fernsehen bekannt militaristisch vorzugehen. Und der Geländewagen der Heldinnen steht auch noch unbeschadet mitten auf der Straße. Natürlich.

Dies ist eine nichtssagende Serie mit unsympathischen und dummen Figuren und unrealistischen Begebenheiten und damit erkennbar Teil der Welt von The Walking Dead.

Am Ende der dritten Folge hat das Militär eingegriffen. Geändert hat sich anscheinend trotzdem nichts.

Und das Ärgerlichste an dieser Serie: das Konzept ist gut, und die Ausführung so schlecht, aber hochwertig, dass ich weitergucken will, welchen Mist die sich nächste Woche einfallen lassen. Hatewatching nennt man das wohl.

Na dann bis nächste Woche.

R.E.D. 2 vs. Spy

Inhalt: Klischees, Sexismus, folgenlose Gewalt

Ich fand R.E.D. mäßig unterhaltsam, habe aber Gutes über die Fortsetzung gehört, in der Bruce Willis, John Malkovich, Helen Mirren und andere ältere Menschen erneut die Welt oder zumindest ihr Leben retten, indem sie viel in die Luft jagen. Leider habe ich vor R.E.D. 2 bereit Spy gesehen, oder wie es auf deutsch so krachend heißt: Susan Cooper undercover.

R.E.D. 2 ist im Plot ein relativer Standard-Actionfilm: Bösewichte haben Zugriff auf eine gewaltige Bombe, unsere unwahrscheinlichen Heldinnen müssen dagegen vorgehen. Derselbe Plot übrigens bei Spy. Bei R.E.D. 2 ist es nun so, dass Bruce Willis und John Malkovich als Agenten im Ruhestand mit der Bombe in Verbindung gebracht werden und nun ihre Unschuld beweisen müssen. Dies tun sie mithilfe von alten Weggefährten wie z.B. Anthony Hopkins oder Helen Mirren, aber auch mit Bruces Geliebter Marie-Louise Parker und seiner Ex-Geliebten Catherine Zeta-Jones und Witzen über Alter.

Spy hingegen erzählt, dass die Namen aller Top-Agenten wie Jude Law oder Jason Statham öffentlich werden und daher die hinter den Schreibtisch verbannte Melissa McCarthy ihr Können zeigen muss. Dies tut sie mithilfe ihrer besten Freundin und Analystin Miranda Hart und dem übergriffigen Agenten Peter Serafinowicz sowie vieler Witze über dicke Frauen.

Das Problem: R.E.D. 2 macht Sprüche über das Alter. Zum Beispiel gibt es natürlich Weinliebhaber („guter Jahrgang“), jeder sagt was dazu („das war vor meiner Zeit“ usw.), aber außer der Idee, dass ältere Menschen überraschend kompetent sein können, passiert da nicht mehr viel. Der zweite Humorstrang ist, dass Bruce Willis seiner Freundin sein sorgloses Leben ermöglichen will, die aber eindeutig auf Gefahr steht, und Bruce das erkennen muss. Aber auch das erschöpft sich in Platitüden.

Spy hingegen ist da treffender. Die Witze sind stellenweise grenzwertig (und härter als bei dem harmlosen R.E.D. 2, wobei beide Filme eine seltsame Stelle über Fäkalien beinhalten, die sonst nicht hereinpasst). Aber der Humor zeigt auch deutlich, wie Frauen und fette Frauen behandelt werden – McCarthy bekommt Tarnidentitäten als unattraktive Mütterchen, sie wird nicht ernst genommen und erhält auch keine echte Unterstützung, bis sie sich selbst welche besorgt. Hier gibt es echte Benachteiligung, und McCarthy zeigt, dass sie nicht nur genauso gut sein kann wie die Top-Agenten, sondern aufgrund ihrer schlechteren Ausstattung sogar besser sein muss. Sie zeigt die Klischees gekonnt auf und zerbricht sie dann, wenn sie zum Beispiel absolut großartig in einem Hosenanzug aussieht, der dann doch gleich wieder schlecht gemacht wird. Es ist sehr viel mehr ein Ausrufezeichen einer fetten Frau, die sich hinstellt und präsentiert, wie cool sie doch ist, als R.E.D. 2 ein Ausrufezeichen von alten Männern ist.

Dazu passt auch, dass Spy echte Frauenfreundschaft beinhaltet, wohingegen R.E.D. 2 sofort Rivalinnen inszeniert. Dass in Spy das Machogehabe (großartig: Jason Statham) entlarvt wird, wohingegen es in R.E.D. 2 Teil der Fantasie ist.

R.E.D. 2 hat einen sehr unklaren Plot, der ohne große Gefahren auskommt, selbst der Tod einer Hauptfigur ist nur momentan tragisch, danach dödelt alles so vor sich hin. Auch Folterszenen sind hier nicht ganz ernst zu nehmen, Mary-Louise Parker wechselt bisweilen schmerzhaft in die Farce, und immer wieder ist man als Zuschauerin verwirrt.

Spy hat einen klaren Plot, die Action hat Gewicht und ist trotzdem komisch, wenn sie es sein darf, und es gibt nur wenige Momente, die nicht klar unterscheiden können. Verwirrt ist man hier nie.

Einzig Melissa McCarthys Sprache ist für mich gewöhnungsbedürftig. Ich finde Beschimpfungen nicht witzig und Figuren, die ständig beleidigen, auch nicht sympathisch. Darum fand ich sie z.B. in Bridesmaids eher unerträglich (geht mir übrigens auch so mit Zach Galifianakis). Diese Komik ist nicht meine, weshalb ich aber Spy trotzdem noch gut anschauen kann, ich zucke nur bisweilen zusammen, weil es mir zu weit geht. Genieße aber, dass der Mittelfinger in die richtige Richtung geht.

Bei R.E.D. 2 gibt es keinen Mittelfinger. Dazu fehlt die Kraft. Alles ist dumdidelei Plätscherei, es passiert und ist halbwegs nett gemacht. Niemand ist in Gefahr, einen Infarkt zu erleiden. Fast wirkt es, als seien die alten Stars doch nicht mehr so aktiv und fähig, wie der Film suggeriert. Darum muss der vergleichsweise junge Lee Byung-Hun auch die heftigsten Actionszenen bestreiten.

Also: R.E.D. 2 ist halbwegs okay mit teilweise blödem Frauenbild und mit grober Aussage, Spy ist pointiert und witzig, aber teilweise brachial. Wirklich empfehlen kann ich nur Susan Cooper Undercover.

Fear the Walking Dead – 1×02

Die zweite Folge von Fear the Walking Dead ist in mehrfacher Hinsicht ärgerlich, aber in Teilen auch hoffnungsvoll. Zunächst scheint es mir, als würden sich die sechs Folgen der ersten Staffel nicht in die Zombiewelt stürzen, denn auch am Ende dieser Folge gab es nur vereinzelte Treffen mit Untoten, die Gefahren gehen noch von Menschen aus und einer so langsam zerbrechenden Gesellschaftsstruktur. Das könnte interessant sein…

…wenn die Autorinnen die Figuren nicht sehr der Originalserie angepasst hätten. Was bedeutet: sie erkennen nur teilweise die Situation, sie handeln nicht entsprechend, sie verhalten sich sogar so richtig bescheuert.

  • Nachdem Madison bereits einen Zombie erlebt hat und nun eindeutig ihren Freund Art vor sich sieht, der ein Zombie ist, geht sie trotzdem arglos auf ihn zu und wird beinahe gefressen. Es ist nicht so, dass sie Arts Zustand nicht verkraftet, oder dass sie Vorsicht walten lässt, aber ihn nicht angreifen kann. Sie geht einfach zu ihm und wird fast gefressen.

  • Zwar verlangen Madison und Travis, dass Tochter Alicia ihren kranken Freund Matt allein lässt (er wird wahrscheinlich sterben und unsterben), aber sie erzählen Alicia nicht, was los ist. Sie verlangen nur von ihr, dass sie zu Hause bleibt und gehorcht. Das ist bekloppt und bescheuert und ärgert mich doppelt, falls Alicia in kommenden Folgen abhauen sollte. Auch, weil angedeuteter Ungehorsam Alicias bislang nicht als normale Reaktion auch Arschlocheltern gezeigt wird, sondern als riskantes und dummes Teenager-Verhalten – obwohl Alicia janix weiß.

  • Ditto Chris, der eine Spontan-Demo gegen Polizeigewalt begleitet und nun einfach auf Kommando seines entfremdeten Vaters mitkommen soll. 

  • Und natürlich tritt die Mutter (Liza) sofort in der Hierarchie zurück und sagt nur „Hör auf deinen Vater.“

  • Den Nachbarn mit ihrer kleinen Tochter sagt die Familie nichts. Nicht einmal eine vage Warnung. Wenn dann am Ende die Familie gefressen wird, ist das für mich keine Tragik, das ist nur ekelhaft. Geschuldet erstens den unmenschlichen Hauptfiguren, die ich nun schon nicht mehr mag, und zweitens den Autorinnen, die sich darin gefallen, hier noch einmal den Tod eines Kindes anzudeuten, nur weil das grausam wäre.

  • Obwohl die Lage deutlich außer Kontrolle gerät, sammelt Madison keine Vorräte und fährt auch nicht aus der Stadt, solange das noch geht. Weil sie auf ihren Mann warten will, der ihr gleichwohl sagt, sie solle schon voraus fahren. Macht sie aber nicht, sie packt nicht einmal. Was im Endeffekt bedeuten wird, dass fehlende Vorräte oder Rettungsaktionen und ggf. Tote daran liegen, dass die Frau nicht auf den Mann hört.

  • Als Travis, Liza und Chris Zuflucht finden bei einer Latin@-Familie, erzählen sie auch denen nicht, was los ist. Weil das Arschlöcher sind.

Immerhin werden die Latin@s wohl noch eine Rolle spielen, da zumindest zwei Figuren (Daniel und Ofelia Salazar) in der Besetzungsliste der Startsequenz vorkommen. Also durchaus ein nicht so weißes Bild wie im Original. Wobei die drei Schwarzen Männer nun allesamt tot sind (bzw. Matt wohl tot/untot ist, wir das aber noch nicht gesehen haben).

Schließlich muss ich noch sagen, dass die Spontan-Demo problematisch ist. Da stehen kamerawirksam alle möglichen Menschen und beschweren sich, dass die Polizei einen Obdachlosen erschossen hat, obwohl diese Bewegung in den USA als Black Lives Matter bekannt ist und überwiegend Schwarz organisiert ist. Hier wird also ein aktueller Konflikt instrumentalisiert aber seiner politischen Dimension beraubt. Zudem endet das in einem anscheinend stundenlangen Aufruhr, bei dem sich unsere Heldinnen nicht mehr auf die Straße trauen – und nicht explizit aus Angst vor der Polizei, obwohl dies als PoC sehr viel realistischer wäre.

Ich wünschte wirklich, wir bekämen hier Hauptfiguren, die die Wahrheit ahnen oder zumindest sich schnell vorbereiten und effektiv handeln und nicht solche, die durch die Apokalypse stolpern. Es wäre für mich spannender und erschreckender, wenn die Familie offen kommunizierte, auf einander hörte, sich vorbereitete und dennoch nicht alle Eventualitäten abdecken könnte. Außerdem wären das dann keine Menschen, die ich für unvorsichtig oder gar unmenschlich halte, was bereits in Folge 2 ein Problem sein könnte.

Warten wir mal auf Folge 3.

Fear the Walking Dead – 1×01

Die Ferien sind vorbei, ich habe wieder etwas Zeit im Zug. Und passenderweise gibt es neue Folgen von The Walking Dead, genauer Fear the Walking Dead, ein Ableger der Originalserie, der uns endlich zeigen soll, wie die Apokalypse ablief.

Fear the Walking Dead (FtWD) spielt in Los Angeles und handelt von der Beratungslehrerin Madison und ihrer Patchwork-Familie: sie hat eine Tochter (Einserschülerin Alicia) und einen knapp erwachsenen Sohn (Junkie Nick), ihr neuer Freund Travis hat noch seine Exfrau Liza und den Sohn Chris, mit denen er sich nicht versteht. Nick hat nun eine Begegnung mit einem Zombie in einer Drogenabsteige, und während im Land immer mehr Leute krank werden oder nicht zur Arbeit erscheinen, kommt die Familie der schrecklichen Wahrheit auf die Spur. Am Ende der Folge haben auch Madison und Travis ihren ersten Zombie gesehen und Alicia ist auf dem Weg zu ihrem Freund Matt, der krank geworden ist.

FtWD macht gleich zu Beginn ein paar Sachen besser: die anscheinenden Hauptfiguren sind eine weiße Frau und ein Latino, dessen Exfrau und Sohn auch Latin@ sind. Matt und der Kumpel des Sohnes, Calvin, sind schwarz, so wie der Rektor der High School (Art). Den Credits kann man entnehmen, dass noch zwei weitere Latin@-Figuren dazu kommen werden. Das ist ein sehr viel diverseres Bild als in der weiß-männlichen Originalserie, wo es schon ein Running Gag ist, dass es nur eine schwarze Nebenfigur geben darf, die gerade dann etwas Plot bekommt, wenn sie kurz davor ist, zu sterben und durch einen neuen Schwarzen ersetzt zu werden. 

Wobei zugegeben am Ende der ersten Folge bereits ein Schwarzer wieder tot ist, der Zweite wahrscheinlich ein Zombie und der dritte als Schulrektor wohl sterben wird. Es bleibt also abzuwarten, wie sehr doch wieder eine weiße und männliche Perspektive eingenommen wird.

Ebenfalls anstrengend finde ich die Langsamkeit der Erzählung. Als Zuschauer weiß ich ja, was grob passieren wird, und ich weiß auch, was Zombies sind. Nun aber mit den Figuren erneut durchzuspielen, was Zombies sind, wie sie zu töten sind, was in der Welt passiert usw. kann schon mal anstrengend sein. Da wäre es vielleicht geschickter gewesen, als Hauptfiguren eben keine „Normalfamilie“ zu nehmen. In der Schule gibt es einen Jungen (Tobias), der Madison vor dem Kommenden warnt –  warum nicht eine Familie, die auf alles gefasst ist oder schnell an die Apokalypse glaubt? Dann könnte man immer noch zeigen, wie andere die Warnungen ignorieren, aber man könnte ebenso sehen, wie Menschen bewusst versuchen (und es teilweise schaffen), sich auf die Katastrophe vorzubereiten. Dass hätte ich viel angenehmer empfunden, als dass hier Menschen durch verlassene Drogenhöhlen stapfen, in denen Blutlachen zu sehen sind, und das nicht weiter erwähnenswert finden. 

Eine gute Idee ist in meinen Augen, dass Nick ein Junkie ist. Die Versorgung mit Drogen oder Methadon in einer Zombiewelt bzw. ein kalter Entzug darin werfen ganz eigene Probleme auf, die interessant sein können. Ansonsten weiß ich nicht, ob wir wirklich Teenager gebraucht haben, die natürlich die weisen Ratschläge der Eltern in den Wind schlagen und sich selbst in Gefahr bringen werden, weil Gott bewahre, dass Teenager mal nicht wie blöde Hirnies agieren. Bezeichnend, dass Produktionen immer meinen, mit jungen Figuren schaffe man Identifikation mit Teenagern und würde sie dazu bringen, einzuschalten – dann aber diese Teens mit Idiotenplots ausstatten.

Die erste Folge fand ich jedenfalls vorsichtig empfehlenswert. Kein Knaller, aber ich will schon mal sehen, wo die Reise hingeht. Anzeichen, dass die Serie nicht so frustierend wird wie das Original, gibt es aber wenige.

3 Mal gegen Adorno

Wenn ich die kritische Theorie zum Kunstwerk richtig verstanden habe, geht das so: ein Kunstwerk, dass aus dem Gesellschafts- bzw. Kulturbetrieb entsteht, ist eine Ware und dient damit immer auch dem Erhalt der Gesellschaft. Auch ein Kunstwerk, dessen Deutung sich gegen das System richtet, ist sozusagen im Genre „Systemkritik“ nur ein weiterer Stützpfeiler. Und durch Konsum dieser Ware wird das Individuum nicht angetrieben zu Veränderung, sondern eher besänftigt und gezähmt. Echte Kunst ist daher autonom vom Kunstbetrieb und bietet keine eindeutige Deutung an. Massenkunst ist niemals systemgefährdend oder aufrührerisch.

Das erinnert an Audre Lorde: „The master’s tools will never dismantle the master’s house.“

Beim Hören von Kraftklub habe ich aber drei Dinge erkannt, die ich dem entgegen setzen möchte. (Ja ja, schon klar) Weiterlesen

Jackie Brown

Inhalt: Quentin Tarantino, Rassismus, Sexismus, Coolness

Nach dem großen Erfolg von Pulp Fiction drehte (und schrieb) Quentin Tarantino mit Jackie Brown so ziemlich das Gegenteil davon. Jackie Brown kam bei der Kritik gut an, aber traf nicht so ganz die Erwartungen der Zuschauerinnen.

Jackie Brown erzählt eine recht komplexe Geschichte, in der die Vorhaben des Waffenhändlers Samuel Jackson, die Untersuchungen des Polizisten Michael Keaton sowie die Vorhaben von Nebenfiguren aneinander geraten – und mitten drin ist Pam Grier als die Titelfigur, die weder ins Gefängnis will (wie arbeitet mit Odell zusammen) noch von Odell als Zeugin umgebracht werden. Also gibt es noch ihren eigenen Plan. Daneben wird aber auch erzählt, wie Pam Grier und der Kautionshändler Robert Forster sich verlieben. Entsprechend ist der Film auch 2 1/2 Stunden lang.

Das bemerkt man allerdings kaum.

Tarantino ist ja für mich in einer seltsamen Position, weil er einerseits oft diverser und offener inszeniert und besetzt als typisches Hollywood, andererseits aber von einer wenig reflektierten Position zu kommen scheint und daher immer wieder problematisch sexistisch oder rassistisch ist.

So kommen in seinen Büchern immer wieder ziemlich viele Benutzungen des N-Wortes vor, was von einem weißen Typen nicht so unkritisch ist, wie er das gerne darstellt. Auch inszeniert er starke Frauen, liebkost diese aber auch mit der Kamera, dass wieder fraglich ist, wo die Objektifizierung anfängt.

In Jackie Brown lässt Samuel L Jackson die N-Worte ab (und meint damit in mindestens einem Fall auch einen Weißen). Dafür wird Bridget Fonda in ihrer Rolle als sexuell aufgeschlossene Kifferin fast nur im Bikini-Top und Shorts gezeigt, und immer wieder sieht man auch ihre nackten Füße (Tarantino ist ein Fan von Frauenfüßen).

Andererseits aber ist eine ernsthafte (und so glaubwürdige) Romanze zwischen Personen über 40 für Hollywood absolute Seltenheit, und Pam Grier und Robert Forster sind großartig in diesen Rollen. Auch ist es selten, dass eine Frau Hauptfigur eines Gangsterfilms ist und noch dazu ohne Femme Fatale zu sein; dass eine Frau über 40 (Grier war 48 beim Dreh) Hauptfigur ist und noch dazu so sexy und wenig mütterlich sein darf; dass eine Schwarze Hauptfigur (und moralische Instanz) sein kann. Jackie Brown vereint dies alles und zeigt auch, wie gut das funktionieren kann. Mit Sam Jackson und Tony „Tiny“ Lister sowie Chris Tucker in Nebenrollen gibt es weitere Rollen für PoC, während Bridget Fonda und Hattie Winston weibliche Nebenfiguren mit Eigenleben sind und nicht nur Beiwerk.

Darüber hinaus wird auch auf solche Dinge geachtet. So thematisiert der Film auch in Dialogen (kurz), dass eine Schwarze bei der Polizei und nach Problemen mit der Polizei vielleicht nicht ganz fair behandelt wird. Sam Jackson bekommt Probleme, gerade weil er meint, die Frauen in seiner Umgebung einschätzen und kontrollieren zu können. Trotzdem wird auch genug über Frauen und Sex geätzt, um dies nicht zu einem feministischen Essay zu machen.

Jackie Brown spielt in den Neunzigern, die aussehen wie die Siebziger. Auch die Musik und die Filme, die Sam Jackson und Bridget Fonda sich ansehen, stammen aus dieser Zeit. So ergibt sich ein cool aussehender Film mit teilweise tollen Einstellungen, die gleichzeitig aber abgerissene Umgebung zeigen. Die Musik und das Sound Editing sind bei Tarantino ja immer sehr effektiv, um Atmosphäre zu schaffen und zu kommentieren. In Jackie Brown verwendet Tarantino oft diegetische Musik (also Musik, die auch in der Szene selbst zu hören ist, z.B. aus dem Radio), was die Figuren charakterisiert und uns auch teilweise in die Szene einbindet. Da Jackie Brown von einer Vorlage von Elmore Leonard stammt, gibt es auch sich cool findende Verbrecher, die nicht so cool und schlau sind, auch wenn Sam Jackson nicht ganz so dämlich ist wie andere Kreationen Leonards.

Insgesamt ist Jackie Brown ein sehr unterhaltsamer, sehenswerter Film, der genüsslich und ruhig erzählt, Humor und Spannung sowie auch Romantik und Sex Appeal enthält (Pam Grier im Hosenanzug: Wow!). Ein rundum gelungener Film, den ich lange Zeit für Tarantinos Besten hielt (bis Inglourious Basterds bis Django Unchained).

Übersicht: Comics, die ich lese

…und ggf. bespreche

  • The Wicked and The Divine
  • Bitch Planet
  • Unbeatable Squirrel Girl
  • Lumberjanes
  • The Spire
  • Trees
  • Broken World
  • Deep State
  • Giant Days
  • The Midas Flesh
  • Saga
  • Black Widow
  • Ms Marvel
  • Lazarus
  • Velvet
  • Southern Cross
  • The Walking Dead (lese ich nicht mehr, rezensiere ich aber vielleicht)

Ich habe immer Interesse an Comics mit diversen Charakteren, gerne PoC und/oder Frauen, die nicht sexualisiert werden. Superhelden sind nur sehr begrenzt mein Ding, wie man oben vielleicht auch erkennt. Habe aber auch da ein paar Sachen gelesen, die nicht mehr fortgeführt werden (oder unter anderen Leuten) bzw. Sachen angelesen.

Jurassic World

Vorsintflutlich.

Inhalt: Sexismus, Dinozentrismus, 50er-Jahre-Moral

Ich erinnere mich noch daran, dass ich Jurassic Park im Kino gesehen habe, und wie überwältigend das war. Umso schlimmer, dass die besten Szenen von Jurassic World an den ersten Teil erinnern, diesen aber nicht übertreffen. Außer in der konservativen Figurengestaltung.

Der Plot jedenfalls ist nicht zu komplex und recht eindeutig. Jurassic World ist seit 20 Jahren ein Hit unter den Vergnügungsparks, aber neue Attraktionen müssen her. Die neueste Attraktion kommt frei und bedroht den Park. Chris Pratt und Bryce Dallas Howard retten erst zwei kleine Jungs und dann den Park. Angereichert wird das ganze mit böse meinenden Industriellen, wohlmeinenden Industriellen (ein und dieselbe Person), Militaristen, Gehässigkeit gegen Frauen und einer Pseudo-Naturbotschaft.

Der Plot ist also okay, aber das Drehbuch ist trotzdem zu kritisieren, und zwar darin, wie es mit den weiblichen Figuren umgeht (und den wenigen nicht-weißen Menschen). Als da wären: Bryce Dallas Howard, die den Vergnügungspark leitet. Sie ist zu Beginn in einem engen weißen Kostüm und wird als kalt dargestellt, weil sie sich nicht selbst um ihre Neffen kümmert, sondern ihre Assistentin dies tun lässt. Der böse Dino ist übrigens auch weiß wie ihr Kostüm – Zufall? Im Laufe des Films wird sie dann mehr und mehr von ihrem Oberkörper entblößen, weil sie von ihrem hohen Ross runtersteigt (vermeintlich) – ihre High Heels wird sie aber behalten, ob sie nun durch den Dschungel rennt oder vor einem T-Rex flieht. Sie nutzt keine Gelegenheit, um sich zumindest mal Stiefel anzuziehen (die Gelegenheit würde es geben).

Schlimmer noch: sie wird vom Skript beständig runtergemacht. Da rettet sie mit Chris Pratt die beiden Neffen, und die finden natürlich Pratt ganz toll. Und dann rettet sie Pratt das Leben. Pratt küsst sie daraufhin ungefragt – was sie toll findet – und die Neffen sagen in der nächsten Szene, dass sie nun auf jeden Fall in der Nähe bleiben werden: weil Pratt sie beschützen kann. Kein Wort darüber, dass dieser tolle Beschützer gerade von ihrer vermeintlich biederen Tante gerettet wurde. Und als die Kinder dann noch einmal sagen, dass ihr Freund so toll sei, errötet Howard, anstatt mal darauf hinzuweisen, dass sie gerade einen Geländewagen auf Dinojagd steuert.

Nebenbei wird der ältere Neffe mit einer Freundin daheim dargestellt und bekommt dennoch mehrere Szenen, wo er im Park hübsche Mädchen anglotzen kann. Jungs eben, gell? Zumindest in Skript-Entscheidungen.

Der Hammer ist dann aber die Assistentin von Howard. Die soll ja auf die Jungs aufpassen und gleichzeitig Termine koordinieren. Sie verliert die Jungs aus dem Auge, als eine Panik ausbricht. Später greifen Flugsaurier an und es gibt kurze, wenig detaillierte Action. Und dann wird die Assistentin ausführlich und brutal von Sauriern getötet in einem Sadismus, der sonst in diesem Film nicht vorkommt, kein Bösewicht bekommt so einen Tod wie diese harmlose Assistentin und einzige andere prominente Frauenrolle.

Wobei es noch eine Programmiererin gibt. Als die Insel geräumt wird, muss eine Person an den Rechnern bleiben, und sie bringt sich in Sicherheit, während ihr männlicher Nerd-Kollege bleibt und den Helden markiert.

So ein ekelhafter Sexismus ist mir lange nicht untergekommen.

Es gibt zwei prominente PoC sowie eine winzige Rolle für einen Genforscher, der ungeschoren davonkommt. Die anderen beiden sterben. Der eine PoC ist der Chef des Parks und wird gleichzeitig als Gutmensch dargestellt (als Kontrast zu Howard) und als knallharter Kapitalist (der an der Misere mit Schuld ist). Diese Person baut Scheiße und stirbt nicht nur, sondern ist mit für den Angriff der Flugsaurier verantwortlich.

Gänzlich raus aus der Nummer ist Chris Pratt. Der darf sexistische Sprüche machen, mit denen er auf die Libido seiner Chefin anspielt und trotzdem der liebenswürdige Machoheld sein, den das Kino der Fünfziger braucht. Natürlich kriegt er am Ende das Mädchen.

Und dann steht da ein T-Rexs und brüllt und soll uns etwas sagen, aber außer, dass die Effekte ganz gut waren, habe ich Jurassic World als abwechselnd langweilig – weil ich die Figuren furchtbar fand und nicht mitfühlte – und ärgerlich erlebt – weil ich die Figuren furchtbar fand. Ich kann erkennen, dass die Actionszenen gelungen waren und, wenn man mit weniger Missgunst guckt, ist das vielleicht ganz ansehnlich inszeniert. Bei mir hat es nur nicht funktioniert.

Sense8

Sense8 ist eine Serie, in der 8 Menschen ihre Sinne teilen können. Sie wurde von den Wachowskis (Matrix) und J. Michael Straczynski (Babylon 5) für Netflix produziert in dem Wissen, dass die ganze Staffel auf einmal zu konsumieren ist.

Das bedeutet, dass sich die Serie viel Zeit lässt, um Plots zu entwickeln. Wir sehen in jeder Folge (fast?) alle 8 Personen und ihre eigenen Geschichten, die sich erst in der zweiten Hälfte der Staffel langsam kreuzen. Interessant dabei ist, dass die individuellen Geschichten unterschiedliche Genres bedienen – Herzschmerz, romantische Komödie, Gangsterfilm, Sozialdrama. Leider bleiben die Plots insgesamt sehr einfach – das Schöne an einer Serie ist ja eigentlich, dass komplexe Geschichten erzählt werden können, hier werden aber ziemliche Standard-Sachen abgespult, die nur besonders werden, weil Momente sich überschneiden.

Auch muss man den Wachowskis zubilligen, dass sie große Gedanken haben. Aber sie hauen diese Ideen mit einer Ernsthaftigkeit und Direktheit heraus, dass man entweder voll mitgeht oder sich etwas abgestumpft fühlt. Es ist Holzhammer-Fernsehen.

Toll ist, dass die Serie tatsächlich auch an Standorten rund um die Welt spielt und auch die Figuren international und divers sind. Wir haben ein lesbisches Liebespaar mit einer Transfrau, die auch von einer Transfrau gespielt wird. Der Berliner Gangster ist auch in Berlin. Es gibt 4 Männer und 4 Frauen, davon 2 homosexuelle Figuren und 4 PoC (2 männlich, 2 weiblich). Das ist extrem begrüßenswert, und toll ist zudem, dass die beste Love Story die erwähnte Geschichte der beiden Frauen ist.

Die Bilder sind auch teilweise beeindruckend. Mit Zeitlupenaufnahmen und Zoom-Effekten, vor allem in HD gefilmt und farbenfroh lässt sich Sense8 wirklich sehen.

Das Problem ist einfach die Dauer und die Schwere. Immer wieder gleicht die Serie einer Predigt von einer sehr wohlmeinenden Predigerin, die aber nicht zum Punkt kommt und nur ihre Botschaft im Kopf hat. Es gibt viel zu wenig Leichtigkeit, zu wenig Tempo, zu wenig Spielerei, man wird nur abgewatscht mit der Idee der Serie, dass Empathie ein evolutionärer Vorteil sei – was gleichwohl trotzdem nicht verhindert, dass die Figuren mitunter mal jemanden zusammenschlagen oder erschießen, wenn diese Leute nur richtig böse sind.

Das Konzept von Sense8 ist toll, die Darsteller, die Figuren passen auch. Aber die Geschichten, die erzählt werden, sind einfach unterkomplex, und die Figuren bleiben es dadurch auch. Scherenschnitt in Zeitlupe und ohne Witz ist letzten Endes ein „gut gemeint, aber nicht gut gemacht.“

Mission: Impossible – Rogue Nation

(hiernach M:I5)

(Inhalt: Sexismus, Action, Tom Cruise)

Die Mission:Impossible-Reihe steht für moderne Spionage-Action und Lust am Ausprobieren. Die 5 Filme wurden inszeniert von Brian dePalma, John Woo, JJ Abrams, Brad Bird und nun Christopher McQuarrie – fünf recht unterschiedliche und zumindest teilweise namhafte Regisseure. Ohne den Aussetzer von Teil 2 wurden die Filme zumal immer besser. Teil 5 auch?

Plot-Check: Die Elemente sind klar: Tom Cruise muss auf eigene Faust operieren, es gibt Verräter an höchster Stelle, irgendwann wird Cruise von einer Explosion zur Seite geschleudert, Cruise zieht sein Hemd aus. Der Bösewicht will irgendein Staatsgeheimnis, Cruise muss es beschaffen und bestiehlt die „Guten“. Mehr oder weniger kommen diese Elemente auch in M:I5 vor. Ansonsten ist der Plot sehr verzahnt und etwas undurchsichtig. Cruise jagt Solomon Lane, den Anführer des „Syndikats“. Lane hat die für Bösewichte beliebte Form der Intelligenz, mit der er nahezu alle Ereignisse vorhersehen kann, was bedeutet, dass das Drehbuch ihn einfach auftauchen oder gewinnen lassen kann, ohne dass uns Zuschauern das klar ersichtlich wäre. Ansonsten ist eigentlich meistens klar, was in einer Szene genau erreicht werden soll.

Figuren-Check: Auch typisch, dass es genau eine wichtige Frauenrolle gibt. In M:I5 ist dies Ilsa Faust, am Namen klar als britische Agentin zu identifizieren. Newcomerin Rebecca Ferguson spielt Ilsa, und immerhin hat diese eine eigene Motivation und eine eigene Entwicklung, außerdem kann sie körperlich fast mit Cruise mithalten und sogar wichtige Kämpfe alleine bestreiten oder Cruise retten. Allerdings tritt sie auch wiederholt betont sexy auf: in High Heels, mit einem Kleid mit langer Schleppe und hohem Schlitz, im Bikini, in Unterwäsche, usw.

Die eine Frau und eine fast völlig weiße Besetzung (Ving Rhames ist die einzige Ausnahme, die mir in den Sinn kommt) sind also nicht so schön.

Ansonsten geht die Besetzung in Ordnung, M:I5 braucht wie seine Vorgänger eher Typen und keine komplexen Charakterdarstellerinnen. Philip Seymour Hoffman aus Teil 3 bleibt der beste Bösewicht der Reihe, aber auch ohne große Anstrengung sind Jeremy Renner, Simon Pegg und Rhames unterhaltsam.

Tom Cruise ist außerdem Tom Cruise. Er hat es geschafft, seine negative Presse durch den Mythos seines Arbeitseinsatzes zu übertrumpfen, und tatsächlich ist es erstaunlich, was Cruise in seinem Alter noch für Actionszenen hinkriegt. Ebenso erwähnenswert, dass er in allen Filmen dieser Reihe möglichst auf praktische Effekte setzt und dann mit Computern lieber Sicherheitsseile retuschiert, anstatt gleich alles am Rechner zu machen. Dadurch hängt Cruise eben wirklich an einem abhebenden Flugzeug, und wir sehen einen langen Take von ihm unter Wasser ohne Atemgerät. Das hilft bei dieser Art Film ungemein.

Produktions-Check: Die Figuren sind typisiert, der Plot geradlinig und wenig aufregend, aber was M:I5 ausmacht sind die Stunts. Diese sind wirklich sehenswert. Zwar fehlt dem Film bisweilen der Humor des letzten Teils auch in den Actionszenen, aber es ist schon eine Kunst, Spannung zu erzeugen bei einer Figur, die im Film als „menschliche Verkörperung des Schicksals“ bezeichnet wird. Das gelingt auch durch die klare Motivation und Kameraeinstellungen, die beim Zuschauen nicht verwirren und nur Bewegung simulieren, sondern tatsächlich die Choreographie und die Örtlichkeit erkennen lassen.

Die Musik bedient sich oft am klassischem Thema der Reihe. Eine längere Szene spielt während einer Aufführung von Turandot und „Nessun Dorma“ wird das romantische Thema des Films. Kann man wenig gegen sagen, ist ja bewährte Musik.

Fazit: Insgesamt ist M:I5 für mich der zweitbeste Film der Reihe, weil mir in M:I4 das Zusammenspiel des Teams noch besser gefiel und mehr Leichtigkeit auch in der Action war. Aber die Entscheidung ist knapp, und ich finde es auch bezeichnend, dass M:I5 die bislang beste weibliche Figur der Serie präsentiert (wenn auch immer noch mit Augenmerk auf sexy), wohingegen sich James Bond gerade in Skyfall wieder konservativeren Zeiten annäherte. M:I5 ist einfach der bessere Bond, und das noch vor dem Kinostart von Spectre (wobei auch noch der Plot so ähnlich klingt).

Sehr gute Popcornunterhaltung!