Noch zwei Dinge zu Walking Dead, Staffel 7 (bis Folge 11)

Nachdem mir die letzten 7 Dinge aufgefallen sind, habe ich weitergeguckt, und ich hatte eine Eingebung. Ich weiß, was bei den Autor_innen passiert ist, als die siebte Staffel geplant wurde:

  1. Lagerkoller. Ein Autor hat gesagt: „Wäre es nicht verdammt cool, wenn wir mal ein Internierungslager zeigen, aber nicht aus Sicht der Internierten, sondern aus Sicht der Wärter? Ich meine, Negan ist doch irgendwie Amon Göth, oder?“ Und so kam es, dass wir als lustigen Triumph sehen können, wie Eugene sich gegen die hungernden Sklaven durchsetzt, die Negan als Pseudo-Freie in seiner Festung behaust und die in Todesangst vor einem Typen leben, der kurz darauf den einzigen Arzt des Lagers in einen Ofen steckt. Können wir bitte noch mehr darüber erfahren?
  2. Noch mehr. Wie in einem guten Internierungslager gibt es natürlich Frauen, die sich an die Offiziere verkaufen, um ihr Leben oder das ihrer Familie zu verbessern. Klar, dass wir die schwarzen Frauen darunter nicht genauer kennenlernen, aber wie wäre es, wenn da auch eine Frau bei ist, die wir schon vorher kannten? Die kann dann traurig sein, nicht weil sie da in diesem Harem hockt, sondern weil ihr Mann so leidet – und dann noch, weil einer unserer Helden gefangen wird. Kann diese Frau dann unseren Helden befreien und fliehen, aber wir sehen das nicht, sondern sehen nur, wie unser Held entkommt und wie ihr Mann dann versucht, sie zu finden? Am Ende wird das noch eine Geschichte über diese Frau anstatt über ihre Typen…

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