Archiv | Juni 2015

The Walking Dead – 3×01 bis 3×04

Ich hatte Trost. In der dritten Staffel werde es besser, hieß es. 

Bislang kann ich sagen: es wurde. 

Oh, die Serie hat weiterhin Elemente, die mich aufregen. So ist in der Grimes-Gang die Verteilung zwischen Frauen und Männern eindeutig (Frauen: reagieren emotional, kümmern sich um Kinder – Männer: reagieren mit Stoizismus oder Wut, kümmern sich um Zombies), sodass dem jungen Carl (zwischen 11 und 13) regelmäßig mehr Verantwortung aufgebürdet wird als erwachsenen Frauen (und er sich auch so verhält). Auch in dem neuen Städtchen Woodsboro, wo der Gouverneur eine nicht ganz heile, aber zumindest sichere Welt errichtet hat, ist das ähnlich. Frauen pflanzen an und Männer beschützen. Andrea ist pro Gouverneur, aber leider mit der Andeutung einer Romanze, sodass man dieser emotionalen Frau das nicht abnehmen kann.

Lori ist übrigens die schlimmste Ausprägung des Ganzen, da sie ihr Heil und ihren Lebenssinn buchstäblich durch ihre Schwangerschaft erfüllt. Und auch in Woodsboro gibt es schwangere Frauen. Beide Gruppen haben auch ihre besondere Ausnahme: bei Rick Grimes ist es Maggie, die zwar auch emotional ist und heult, aber immerhin mit auf Zombiejagd geht. Und in Woodsboro ist es Andreas neue Freundin Michonne, die sehr cool ist, aber wahrscheinlich wird sich ihre Härte als Resultat ganz besonderer Traumatisierung erweisen. Weil Frauen ja sonst nicht so sein können.

Ebenso enervierend ist die fehlende Voraussicht. Die Autorinnen (ha!) müssen sich natürlich um spannende Plots kümmern, bevor sie realistisch werden, aber es ist trotzdem unverständlich, wie wenig die Grimes-Gang anscheinend bespricht und plant. Da hat man eine Schwangere dabei und anscheinend weder ein OP-Set vorbereitet, noch sich Gedanken über die Erfordernisse eines Babys gemacht für den Fall, dass die Mutter stirbt. Noch hat man sich überlegt, wie man mit Neuankömmlingen umgeht. Noch fragt irgendjemand irgendjemanden mal, was sie für Fertigkeiten aus der Vergangenheit mitbringt. Denn es gibt ja viele nützliche Fertigkeiten – und nebenbei ist es unrealistisch, dass keine Frau aus unserer Zivilisation mehr gelernt hat als zu kochen und zu putzen -, und man muss sich auch gewahr sein, dass in der Apokalypse Menschen sterben werden, sodass man Stärke in der Gruppengröße suchen sollte – also nicht alle Leute per se ablehnen.

Die Idee, dass die Welt eine andere ist, wird zwar oft wiederholt, aber von Grimes und Co nicht wirklich gelebt, auch fast ein Jahr nach der Apokalypse nicht. Sexismus und Dummheit sind aber in Kombination hart zu ertragen.

Allerdings gibt es auch ein Licht am Tunnelende. In der dritten Staffel passiert was, und zwar regelmäßig. Die Übernahme eines Gefängnisses als Basis ist eine gute Idee (wenn auch nicht so umgesetzt, wie ich es an Ricks Stelle tun würde). Die Main Street von Woodsboro als Ideal und Gegenpol – und wahrscheinlich in Wahrheit korrupte Fantasie – ist interessant, und Merle ist nicht annähernd so nervig wie bei seinem Auftritt in Staffel 1. 

The Walking Dead ist immer noch eine Serie, bei der ich mich gut aufregen kann, aber die Begleiterscheinungen sind wesentlich angenehmer geworden. Staffel 1 – okay. Staffel 2 – blah. Staffel 3 bislang gut.

Vorherige Beiträge:

The Walking Dead

Stand: Staffel 2, Folge 9

Stand: Ende Staffel 2

The Walking Dead – 2×13

Die zweite Staffel ist vorbei und ich möchte ein paar Highlights präsentieren.

Dem Ablauf dieser Staffel folgend mache ich aber erst mal lange nix.

.

.

.

.

.

dum di dum

.

.

Es dauert jedenfalls alles sehr lange und lässt sich Zeit für in der Regel blöde Dialoge und komische Geschichten, bei denen wir folgendes lernen: die Welt braucht starke männliche Führer. Die führen an, ohne dass sie jemand darum bittet, aber sagen gleichzeitig, dass sie diese Verantwortung ja nicht wollen. Und sie sind gute Traditionalisten.

Hershel nimmt sich Glenn zur Brust und gibt seinen väterlichen Segen für die Beziehung mit dessen Tochter Maggie, und die Serie behandelt dies tatsächlich als relevanten Moment.

Rick nimmt sich Shane zur Brust und stellt klar, dass es hier um seine Frau und sein Kind geht – wichtig ist nicht, mit wem Lori zusammen sein will, sondern wem sie gehört.

Lori steht in der Küche und tröstet Maggie, die vorher zwar selbst ausgeritten ist, jetzt aber immer zu Hause bleibt (es sind ja Männer da), und die sich nun um den abwesenden Glenn sorgt: „Männer müssen so etwas einfach tun. Wir sorgen dafür, dass hier alles am Laufen bleibt, bis die Männer zurückkommen.“ Und dann wirft Lori Andrea vor, dass diese den Wachdienst übernimmt: „Die Männer brauchen dich nicht. Aber hier gibt es genug zu waschen und zu kochen, und diese Arbeit bleibt dann an uns hängen, wenn du sie nicht machst.“

Das ist so furchtbar. Wir bekommen auch keinen Eindruck davon, dass irgendjemand außer den Polizisten Shane und Rick ein Leben vor der Apokalypse hatten, und daher irgendwas können. Wobei, das stimmt nicht ganz. Es gibt da noch den Fall von Randall. Und das ist eine coole Geschichte.

Zuletzt hatte ich erzählt, dass Rick einfach zwei Typen umgenietet hat, die sich halbwegs komisch verhielten, aber hallo – Apokalypse! Natürlich gehören die beiden zu einer Gruppe von Unmenschen, und bei einem kurzen Gefecht lassen diese Randall verletzt zurück. Rick rettet ihm das Leben und die Gruppe versorgt Randalls Wunden.

Schnitt! Und die nächste Folge sagt uns, dass der Kerl eine Woche später ausgesetzt werden soll. Hier gibt es anscheinend keine Diskussion, ob der in die Gruppe aufgenommen wird. Es ist ja nicht so, als würde eine größere Gruppe Sicherheit bedeuten und der Kerl dankbar sein, zumal er von den anderen im Stich gelassen wurde. Nein, er soll ausgesetzt werden, aber weil er den Weg zu Ricks Versteck kennt, ist nun die Frage, ob man ihn vielleicht besser gleich tötet.

Schnitt! Und er wird gefoltert, um sein Wissen über die andere Gruppe zu verraten. Also nicht, während er dankbar von der Verletzung genest, nein, jetzt wird er angekettet und gefoltert – und dann überlegt man, ob man ihn bei sich aufnehmen soll. Weil er nach Folter und Gefängnis ohne Wasser und ohne Brot ja so loyal sein wird. Das ist aber alles kein Problem, weil das nämlich Amis sind.

So. Und jetzt erfahren wir, dass Andrea Bürgerrechtsanwältin war, bevor die Welt endete. Aber nicht sie ist es, die mit der Hinrichtung (oder gar mit der Folter) ein Problem hat, sondern natürlich ein anderer Kerl, Dale. Weil wichtige Konflikte zwischen weißen Männern stattfinden. Da hätte ich lieber gedacht, dass Andrea Kassiererin war.

Und wenn Rick dann am Ende entscheidet, und sich dann wieder umentscheidet, dann nicken alle ab, und Lori sagt nur: „Ich bin sicher, du hattest deine Gründe“ und will die Gründe nicht mal hören. Weil Papa entscheidet.

Wobei Andrea sonst noch ganz gut wegkommt, weil sie als einzige Frau Interesse zeigt, mit Waffen umzugehen. Und dann auf der Flucht alleine Dutzende Zombies tötet, auch noch ohne Munition, aber vor dem letzten natürlich dann doch noch gerettet werden muss.

Die ganze Planung dieser Gruppe ist lächerlich. Die waschen sorgfältig ihre Wäsche, statt sich in Läden zu bedienen, aber haben keine Notfalltasche, keinen Notfallplan, keinen Austausch von Wissen, keine ständige Bewaffnung, keine Fallen, nicht einmal einen Expertenrat, sondern nur die bestimmende Hand von Rick Grimes, der zwar keine Ahnung hat, aber mal Sheriff war.

Absolut anstrengend, und trotzdem guckt man irgendwie weiter hin. Immerhin ist Michonne jetzt aufgetaucht, die ein Badass ist (Schwarze mit Samuraschwert!), aber in den Comics auch treue Soldatin Ricks ist. Und ich habe nicht den Eindruck, dass diese Serie sehr bald mit den amerikanischen Mythen aufhört, und danach ist eben ein starker weißer Mann mit Knarre in der Hand der beste Anführer.

Ach so, T-Dog lebt auch noch und darf zweimal was sagen. Aber wenn Michonne da ist, wird er bestimmt bald sterben. Zwei Schwarze in der Gruppe und dann noch ein Koreaner, ob das nicht zu viel ist…

Vorherige Beiträge:

The Walking Dead

Stand: Staffel 2, Folge 9

The Walking Dead – 2×09

Oh mein Gott. 

Inhalte: Sexismus, Rassismus, Dummheit, Schneckentempo

Gerade hatte ich noch Hoffnung. Zwei Tage später und ein paar Folgen weiter sehe ich die Sache etwas anders. Wir sind also bei The Walking Dead bis zu Folge 9 in Staffel 2 gekommen, auch bekannt als „Die Folge, wo am Ende was passiert.“

Denn passieren ist sonst eher eine Umschreibung dafür, etwas zu Breis zu kneten und den Saft zu gewinnen als für Erzähltempo in dieser Staffel. Da wird aber auch wirklich alles lang ausgedehnt, und dann allerdings mit eher bekannten Entwicklungen, sodass man schon mal einnicken kann.

Schlimmer aber noch ist das, was da beschrieben wird. Ich kann und muss auf einige Dinge eingehen.

  • Person of Color

In der ersten Staffel gab es eine Latino-Familie, eine schwarze Frau und einen schwarzen Mann, die mit der Gruppe reisten. Nun ist es nur noch ein schwarzer Mann. Der verletzt sich am Anfang der Staffel und hat danach nichts mehr zu tun. Er hat keine eigene Story, er hängt nur rum und ist manchmal zu sehen. Immerhin dreht sich eine eigene Storyline um Glenn, der ja Koreaner ist. Ansonsten befinden wir uns mitten in den Südstatten, auf einer Farm, und es gibt keine anderen Schwarzen. Keine anderen People of Color, ab und zu immerhin mal ein Zombie of Color. Das wars auch schon. Sehr enttäuschend.

NB: der Dicke ist natürlich schnell gestorben, immerhin auf eine unerwartete Weise, nachdem er sich als recht zäh erwiesen hatte und sogar richtig weglaufen durfte.

  • Frauen und das Patriarchat

Hier geht es nun richtig zur Sache, denn was Geschlechterverhältnisse und Rollenbilder angeht, könnte ich manchmal echt kotzen. Die Tatsache, dass der rassistische Macho Daryl die Sympathiefigur der Serie ist (die bislang einzige), sagt schon einiges aus. Daryls Verdienst: er will anderen (Frauen) nicht vorschreiben, was sie tun. Mit dieser Minimalvoraussetzung ist er schon gut dabei.

Ansonsten gibt es Hershel: er bewihnt eine Farm und ist der eindeutige Patriarch. Seine Regeln gelten, und ohne sein Wissen darf niemand am Schießtraining teilnehmen oder sonst etwas tun. Er bestimmt, wem geholfen wird. Als solches spricht er auch nur mit Rick aus der Gruppe der Reisenden, denn der ist ja der andere Anführer.

Rick: ist gar nicht der Anführer, verhält sich aber so. Alle anderen verhalten sich auch so. Nicht, dass es eine Wahl gegeben hätte oder man einen Rat gegründet hätte. Nein, Rick entscheidet einfach, und es wirkt wie ein natürliches Gesetz, dass der weiße Cowboy halt das Sagen hat.

Shane: Ricks bester Freund und die Schattenseite, weil sein Testosteron im Aggression endet nicht in Schutz. Dale: Mischt sich überall ein. T-Dog: ist der Schwarze und kommt nicht vor. Glenn: hat seinen tollen Moment, als er seine designierte Frau beschützen darf wie ein guter Mann. Carl: der Zehnjährige sagt auch schon an, was läuft, weil er der Sohn von Rick ist. 

Anstrengend ist dabei, dass die Verhaltensweisen stereotyp sind: Männer wollen alle beschützen und unterdrücken ihre Angst, Frauen lassen die Angst raus und müssen beschützt werden. Alle Männer bekommen eine Frau an die Seite, und der Konflikt besteht darin, dass Shane keine Frau für sich hat. 

Nehmen wir nur das Beispiel von Maggie, die mit Glenn anbandelt und ihm in einer Szene ein Ei in seine Mütze kloppt. Nun trägt Glenn die ganze Folge lang keine Mütze, bis Maggie am Ende nachgibt und sich anbietet, die Mütze zu waschen. Glenn ist unfähig, sogar seine Mütze sauber zu waschen, weil das ja der Job von Frauen ist.

Andrea lernt schießen – also, ein Mann muss ihr Stück für Stück schießen erklären -, und keine 5 Minuten, nachdem sie das erste Mal Wache hält, verwechselt sie einen Freund mit einem Zombie, schießt gegen den Befehl Ricks auf den „Zombie“ – und verfehlt diesen noch. 

Lori ist schwanger und… Mann. Nicht nur, dass in der Folge die „Pille danach“ als Abtreibungspille dargestellt wird, nein, keine einzige Person hält es auch nur ansatzweise für eine miese Idee, ein Baby in diese Welt zu setzen. Weder aus Gründen der Gesundheit von Kind und Frau (Ernährung, Hygiene, Medizin), noch aus Gründen der Sicherheit (schreiende Babys locken Zombies an). Das ist einfach total unrealistisch. Und natürlich benutzt Rick die Schwangerschaft dann noch, um Hershel zu erpressen, weil so gute Christen ja kein Problem haben, einen Zehnjährigen zu den Zombies zu schicken, aber ein ungeborenes Kond muss beschützt werden.

Diese einseitig männliche Perspektive, die auch dazu führt, dass Glenn vermutet, die Frauen würden alle zur selben Zeit ihre Tage haben, weil die gerade so gereizt wären, ist ärgerlich, weil sie auch eindeutig nicht gewollt einseitig ist, sondern im Drehbuchteam nicht erkannt wurde.

Genauso wie im Team wohl nicht gemerkt wurde, dass sich die Figuren von Folge zu Folge anders verhalten – also vor allem die Frauen. Weshalb wir von einem sich küssenden Paar Glenn und Maggie wechseln zu einer Szene, in der Maggie mit Glenn kein Wort wechselt.

Besonders frustrierend ist, dass entscheidende Gespräche oft ohne Beisein der Frauen stattfindet. Wenn es um Carols Tochter geht, reden Hershel und Rick und Shane und Daryl miteinander, aber Carol wird nicht involviert. 

Dabei glaube ich wirklich, dass das einfach schlechte Autorinnen sind (erneut – generisches Femininum). Die denken einfach, dass Lori in Gefahr geraten siollte. Dass nun in der Serie zum ersten Mal eine Frau ein Auto fährt und sofort einen Unfall hat, kommt denen gar nicht in den Sinn. Dass es vielleicht auch andere Möglichkeiten gibt als einen starken männlichen Anführer und Gewaltlösungen ebenso nicht. Darum ist Rick auch im Recht, wenn er zwei Fremde erschießt, die sich vage seltsam verhalten haben – die aber in dieser verhunzten Welt eventuell auch Grund haben, Ricks Verhalten zu beäugen. Aber das Drehbuch wird Rick wieder Recht geben.

Das ist zugegeben auch der Grund, warum ich immer wieder aufgehört habe, den Comic zu lesen. der heilige Rick und seine Machtposition – endgültiges Ende gab es dann bei mir, als Sohnemann Carl diesen Posten erbt -, und die bisweilen etwas zu heftige und schockierende Brutalität, die mir weniger inhaltlich motiviert schien als fiel mehr dadurch, dass man Grenzen pushen möchte.

Aber ich werde weitergucken und wieder berichten. Vielleicht sogar schon bald, wenn es in diesem Tempo weitergeht.

Vorherige Beiträge:

The Walking Dead

The Walking Dead

Inhalte: Sexismus, ausgelutschte Dialoge, Zombies

Vorbemerkung: Dieser Beitrag bezieht sich auf die TV-Serie „The Walking Dead“, Stand Staffel 2, Episode 2. 

Voreingenommenheit: Ich habe die Comics von The Walking Dead gelesen. Zuerst bis etwa Heft 60, dann aufgegeben. Danach bis Heft 100 verfolgt, aufgegeben. Noch einmal angefangen und bei Heft 130 oder so aufgegeben. Mich interessiert die Thematik, die konkrete Ausführung der Comics aber sehe ich zwiegespalten. Vielleicht ist das auch einmal einen Beitrag wert.

Die TV-Serie „The Walking Dead“ ist ja in den USA ein ziemlicher Erfolg gewesen, der auch Videospiele und andere Lizenzware nach sich zog. Ich hatte bereits einmal die erste Folge gesehen, war aber dann abgekommen. Dank meiner Netflix-Mitgliedschaft komme ich nun dazu, noch einmal einen genaueren Blick zu werfen.

Plot-Check

Rick Grimes (irgendein weißer Kerl) ist ein Polizist, der nach einer Schussverletzung im Koma liegt. Er wacht auf und es ist die Zombie-Apokalypse, auch wenn niemand Zombie sagt und es in dieser Welt keine Zombies gibt. Also keine Voudoun-Religion, nehme ich an. Immerhin gibt es dann auch nicht den Bond-Film „Leben und Sterben lassen“, allerdings auch nicht das tolle Lied von McCartney dazu. 

Rick marschiert erst Mal barfuß und in Unterwäsche nach Hause, wie man das so tut, Apokalypse hin oder her. Er trifft einzelne Überlebende und geht dann auf die Suche nach seiner Frau und seinem Sohn. Über Umwege findet er die beiden bei einer Gruppe Überlebender mit seinem besten Freund Shane (ein anderer weißer Typ), der mittlerweile mit seiner Frau ein Verhältnis hat. Die größere Gruppe umfasst auch Latinos und Schwarze und einen Koreaner mit nicht-asiatischem Namen, weil ironisch: Glenn.

Zombies greifen an, Leute sterben, Konflikte entstehen, die Gruppe trennt sich (von den Latinos), man fährt weiter, und so. Wie erwartet.

Was „The Walking Dead“ ausmachen sollte, ist die Qualität der Konflikte, die Dialoge, eben die Drehbücher. Aber die sind leider in der ersten Staffel doch sehr ausgelutscht und voll von Situationen, in denen man sich richtig vorstellt, wie die Autorinnen (ha! Eher die Autoren) sich diebisch freuen. Die Latinos im Gangoutfit, die Glenn entführen und mit Waffen drohen, sind gar keine brutale Gang – wie konnte ich Rassist nur so was denken? Der faule Ehemann ist natürlich auch noch ein Frauenverprügler und seine Frau darf dann verhindern, dass er als Zombie wieder aufsteht, indem sie seinen Schädel zerbreit. Die Frau stirbt an ihrem groß angekündigten Geburtstag. Der Schwarze will dem Rassisten helfen, aber er stolpert und der helfende Schlüssel fällt natürlich genau in ein Abflussrohr. Die Zombiegedärme überdecken den Menschengeruch, aber da fängt es natürlich an zu regnen. 

Es gibt viele Szenen, in denen deutlich wird, dass hier eine Serie geschrieben wird und nicht etwa versucht wird, mögliche Realität zu erzählen. 

Umso schlimmer, wie die Serie mit ihren Figuren umgeht. Da wird kurz hinterfragt, dass die Frauen die Wäsche waschen, und bügeln, und kochen, und… Und die Antwort der Serie ist „noch nicht gemerkt? Die Welt ist untergegangen.“ Und dann wird an einem Mann ein Exempel statuiert, der Kerl ist aber auch ein Frauenprügler und wird von Alpha 2, also Shane, zusammengeschlagen, während die Frauen verängstigt zusehen.

Das tun sie nämlich. Verängstigt zusehen, wegsehen, kreischen, weinen. Männer hingegen sind hart und schlucken ihre Angst runter. Männer kriegen auch Waffen und niemand würde es wagen, Männern Waffen wegzunehmen. Frauen sind nicht so. Zumindest hier. Die Geschlechtertrennung ist beinahe schon witzig oder aberwitzig, so extrem ist sie. Immerhin gibt es einen kurzen Monolog, der diesen Wahnsinn aufzugreifen scheint, aber letztendlich verhallt auch dieser Monolog wirkungslos. Die Kerle Dale, Glenn, Shane, Rick, Daryl haben eindeutig mehr zu sagen und sind eindeutig aktiv, die Frauen sind in der Regel passiv. Andrea wird eine aktivere Rolle verwehrt, Lori (Ricks Ehefrau) will eine soclhe Rolle, aber es muss sich noch zeigen, ob das erfolgreich ist. Bislang ist sie eher eine nörgelnde Ehefrau, die in einer Szene Rick sagt, er solle Daryls Bruder suchen, und in der nächsten sauer ist, dass Rick losgeht, die in einer Szene Shane verbietet, mit ihrem Sohn umzugehen, und in der nächsten sauer ist, dass Shane den Sohn nicht freundlich behandelt.

Die Apokalypse ist ansonsten, wie man sie sich so vorstellt. Zusammenbrechen aller Kommunikation, Regierung usw. Niemand ist auf so etwas vorbereitet und alle erscheinen unfähig, dort zu überleben (außer Daryl, Shane und vielleicht Glenn), wenn ihnen Rick Grimes nicht alles erklärt. Oder ein anderer weißer Kerl, wenn es um Frauen geht.

Beispiel: Andreas Knarre. Andrea kriegt von ihrem Vater eine Pistole geschenkt. Die Apokalypse passiert. Monate später trifft Andrea auf Rick und bedroht ihn, aber natürlich hat sie die Waffe nciht entsichert. Noch später erklärt Shane ihr die Waffe und beginnt damit, dass im Magazin sieben Kugeln sind, was für Andrea ersichtlich neu ist. Und schließlich, nachdem Andrea beinahe gefressen wurde, entzieht Dale ihr die Waffe und gibt sie nicht zurück und bekommt männliche Rückendeckung, weil er befürchtet, Andrea könne sich etwas antun. Dies führt zu den einen Monolog, den ich oben erwähnt habe (Kurzform: was geht dich das an?) und dazu, dass Lori Andrea entnervt (von Andrea) eine Waffe gibt – und Andrea gibt die dann prompt zurück, weil Alphaweibchen und so. Grr! 

Figuren-Check

Immerhin sind die Figuren von verschiedenen ethnischen Herkünften. Allerdings sind die Latinos nach einer halben Staffel weg. Die schwarze Frau stirbt, der schwarze Kerl ist ein Idiot und wird sicher nicht überleben, und Neuankömmlinge sind weiß. Es gibt auch dickere und ältere (Männer), bislang keine Homosexualität oder Behinderungen (wobei sich Daryls rassistischer drogensüchtiger Bruder eine Hand entfernt hat, aber der Bruder selbst ist verschollen). Aus den Comics weiß ich, dass es Kriegsverletzungen geben könnte.

Produktions-Check

Die Serie ist hochwertig produziert. Zwar beschränken sich die Schauplätze auf begrenzte oder isolierte Orte (das Dach und eine Etage eines Warenhauses, eine Straßenecke, eine Lichtung im Wald), aber das liegt sicher auch an der Schwierigkeit, moderne Zivilisation aus Locations herauszuhalten. Die Bücher müssen also auf ausgiebige Touren verzichten, und einzelne Einstellungen bearbeitet man dann am Rechner, was nur selten – dann aber gerne eindeutig – heraussticht. Die Zombies sind gut gemacht, die Kostüme riechen geradezu vor Schweiß beim Angucken. 

Das ist auch wichtig, denn bei den eher bekannten Plots und Dialogen ist es wichtig, dass die Serie nicht billig erscheint.

Fazit

Bislang konnte die Serie noch nicht viel Neuland betreten und hat für mich anstrengende Blickwinkel auf Geschlechterrollen. Da die Gruppe auch noch immer wieder Blödheiten unternimmt, macht es bislang Spaß, die Serie zu gucken, uund sich dabei aufzuregen. Wegen ihrer Verfügbarkeit werde ich wohl relativ schnell ein Update veröffentlichen können, wie es weitergeht. Wie gesagt, in den ersten beiden Folgen der zweiten Staffel wirkt es, als könne es etwas besser werden.

Lauras Stern – die Serie

Lauras Stern ist eine Kinderserie in 3 Staffeln. Laura wächst in einer Großstadt in einem Hochhausblock mit Innenhof-Spielplatz auf. Dort wohnen neben Lauras Familie – ihr kleiner Bruder, ihr Vater (arbeitet von zu Hause) und ihre Mutter (arbeitet als Konzertcellistin auch oft von zu Hause) – auch viele ihrer Freundinnen und die älteren Jungs um Harry. Harry schikaniert die Kinder oft.

Plot-Check

Laura wird in der Regel mit halbwegs alltäglichen Problemen konfrontiert, die allerdings durch ihre Privilegien bedingt werden. So geht es z.B. darum, ob ihre Eltern arbeitslos werden und die Familie verarmt. Auslöser der Handlung ist eine Mutter von zwei Kindern, die im Zoo kein Geld mehr für ein Eis hatte. Hier gibt es keine Lösung über Lauras Problem hinaus: die relativ wohlhabenden Eltern spendieren nicht etwa ein Eis. 

So bleiben die Probleme immer relativ eng auf Laura bezogen. Harry zum Beispiel schikaniert die Kinder, aber er wird nie dauerhaft problematisiert, sondern nur von Fall zu Fall. Und wenn in einer Folge sich zeigt, dass seine Eltern sich oft streiten, ist es ein Happy End, wenn sie sich für diese Folge versöhnen. Ursachenforschung oder Systemblicke sehen anders aus. Auch endet die Serie damit, dass Harry bei Lauras Tanzabend als Prinz einspringt, was diesem durchweg unsympathischen Jungen mit einem Mal eine Komplexität zubilligt, die sich nicht rechtfertigt und die sehr in Richtung Romanze zu deuten scheint.

Insgesamt sind die Probleme relativ harmlos und zeigen Laura auch im Unrecht, wenn sie z.B. beleidigt ist oder etwas kaputt macht. Aber Laura wird niemals bestraft oder bekommt am Ende doch nicht, was sie will. Hier könnte etwas mehr Realismus manchmal nicht schaden, wenn Laura z.B. partout nur eine bestimmte Rolle beim Theaterstück einnehmen möchte.

Kraft und Einsicht bekommt Laura durch ihren Stern. DIeser fiel laut Vorgeschichte (und Kinofilm) eines Tages vom Himmel, Laura pflegte ihn gesund, und jetzt hilft er ihr mit Beistand und hilfreichen Lichtern. Dabei bleibt unklar, wie real der Stern zu verstehen ist. Auf jeden Fall bleibt der Stern für die anderen Figuren unerkannt, weshalb es in der Fiktion der Serie seltsam erscheinen muss, dass Laura immer wieder mit sich selbst bzw. einem ausgedachten Freund spricht.

Ebenfalls problematisch ist das Verhalten der Kinder Erwachsenen gegenüber. Hier ist es üblich, dass Laura von den Schikanen durch Harry nichts erzählt und im Laufe der Folge immer wieder Geheimnisse vor den Eltern hat. Das finde ich als Elternteil schwierig, weil solche Geheimnisse gut missbraucht werden können, um Hilfe unmöglich zu machen. Wenn meine Tochter auf dem Hof gemobbt wird, möchte ich das wissen und ggf. einschreiten. 

Insgesamt ist Lauras Stern aber eine erfreuliche Kinderserie, bei der es in der Regel um Zusammenhalt geht und Freundschaft. Schön ist, dass Laura und ihre Freunde auch kindgerecht pummelig sind und nicht bereits im Kindergarten mit Schminke und Kleidchen und so weiter herumlaufen. Laura trägt in der Regel eine Hose, die ist zum Spielen auch bequemer. Die Folgen sind alle etwa 10 Minuten lang und eignen sich gut, um zwischendurch einmal etwas zu schauen. Wenn man die Folgen allerdings mehrfach gesehen hat, fallen natürlich trotzdem kleine Dinge auf, die sich aber beim Zappen durch das Kinderprogramm schnell relativieren.

Schließlich sind die Konflikte auch wenig bedrohlich und da, wo sie es sein könnten, verharmlost. Darum ist Harry auch eher ein Ärgernis als ein Mobber, und doch ist durch seine Anwesenheit die Welt nicht ganz so heil wie bei Caillou.

Figuren-Check

Wie oben beschrieben sind Laura und ihre Freundinnen nicht übermäßig dünn und tragen bequeme Sachen. Es gibt wenig Betonung oberflächlicher Attribute. Allerdings ist die Vielfalt auch nicht gerade groß. Es gibt einmal ein Kind mit Migrationshintergrund, Oksana. Es gibt keine dicken Kinder, keine Kinder mit eindeutig anderer Herkunft oder nicht-deutschen Namen (wenn man Harry als Deutsch annimmt), keine Kinder mit Behinderung – solange man Lauras Selbstgespräche mit dem Stern nicht als XXX interpretiert. Auch werden Geschlechterbilder nicht wirklich gebrochen. Laura entstammt der gut situierten Mittelklasse, die etwas unrealistisch – oder als Seitenhieb auf Gentrifzierung – in einem Wohnblock wohnt, und andere sozioökonomische Hintergründe werden nur am Rande thematisiert und dann in ihrer Auswirkung auf Laura.

Produktions-Check

Die Zeichnungen sind ganz gut gelungen, auch wenn manchmal etwas nicht ganz typisch deutsch aussieht. Der Grund liegt wohl daran, dass die Serie vom ZDF in Nordkorea produziert wurde. Ja, Nord-Korea. Anscheinend ist es dort ziemlich günstig, Animationsserien zu produzieren, man stelle sich das vor. 

Darum werte ich manche Ungenauigkeiten auch als bewusste Systemkritik. So ist z.B. in einer Folge, als Laura keine Cornflakes mehr bekommen kann, eindeutig eine volle Packung im Chrank, obwohl der Vater das Gegenteil behauptet. Aber ernsthaft finde ich es unsäglich, dass deutsche Produktionen, und dann noch aus öffentlicher Hand, in einem Unrechtsstaat produzieren lassen.

Urteil

Lauras Stern ist eine amüsante und vergleichsweise hochwertige Geschichte um eine normale Fünfjährige mit einem Stern als Freund. Allerdings muss man dabei akzeptieren, dass hier weiße, gesunde Mittelklasse repräsentiert wird und wenig Vielfalt herrscht. In der Serie geht es um gute zwischenmenschliche Werte, ein Systemblick erfolgt nicht. Die Produktion in Nordkorea ist bedenklich. 

Geeignet für Kinder ohne Altersbegrenzung.

Notiz: Unerklärlich

Inhalt: Gewalt, Mord, Amok, Systemkritik

Es ist wirklich unerklärlich. In den USA marschiert ein weißer Loser in eine Kirche und erschießt dort 9 schwarze Menschen. In Graz fährt ein anderer Loser seinen Jeep in ein Café. Politiker reden von unerklärlichen Tragödien, wenn es doch nicht solche sind. Es gibt Gründe, die sind nur vielleicht unangenehm.

In den USA liegt der Fall sehr klar: der Loser dort war einschlägig in Vereinigungen, die weißen Stolz und nazistische Ideologie feierten. Er erzählte einem Kollegen von seinen Plänen, Schwarze zu töten. Er ließ eine Frau leben, damit diese berichten kann: die Menschen mussten sterben, weil „sie“ „unsere“ Frauen wegnehmen – also schwarze Menschen als Bedrohung für weiße Männer über den Besitz der weißen Frau.

In Graz war der Loser polizeibekannt wegen häuslicher Gewalt. Also auch hier jemand, der gewaltbereit war und der ein Problem damit hatte, wenn Frauen sich nicht wie Besitz verhalten. Nur richtet sich das zerstörerische bei diesem Loser nicht gezielt gegen eine Minderheit.

Beiden Losern gemein ist anscheinend ein Weltbild, dass auf Besitzansprüchen von Männern gegenüber Frauen basiert, in den USA noch dazu beladen mit Ansprüchen weißer Menschen gegenüber Schwarzen. Entitlement heißt das sehr schön im Englischen, diese Idee, es stünde einem etwas zu, nur weil man weiß, männlich, gesund, dünn, usw. sei.

Mit anderen Worten geht es hier um Privilegien. Mehr noch. Es geht um eine Gesellschaft, die Menschen – hier (weißen) Männern – das Gefühl vermittelt, ihnen stünden Privilegien zu. Da diese Privilegien aber nur statistisch vorhanden sind und z.B. durch Abstinken in anderen Kategorien nicht zur Wirkung kommen, gibt es trotzdem (weiße) männliche Loser. 

Darum sind Feministinnen auch Männerrechtlerinnen (und zwar mehr als MRAs) – weil diese Ideale toxisch sind, sie vergiften auch jene, die davon profitieren – oder genauer: die glauben, davon profitieren zu müssen. In dem Moment, wo sich die Männlichkeit an sich als nicht ausreichend erweist, da scheitern diese Loser an ihren eigenen Ansprüchen. Wenn es dann noch gesellschaftlich so ist, dass Frauen ihre Emotionen eher mit Traurigkeit zeigen sollen, Männer aber erlaubte Emotionen eher als Wut verkaufen, dann ist der Cocktail gemixt.

Es ist schändlich, dass bei Gewalttaten von Minderheiten sofort deren Herkunft und Kultur als Maßstab und Begründung genommen wird, und bei Jugendlichen gerne deren Verkommenheit durch Videospiele, aber bei „gestandenen Männern“ plötzlich Ratlosigkeit herrscht.

Immerhin gibt es inzwischen Stimmen (Hilary Clinton), die den Loser in den USA mit Rassenideologie in Verbindung bringen. Aber dass sich jemand hinstellt und sagt, „Diese Tragödie ist schlimm, und die individuellen Gründe sind schwer nachzuvollziehen. Dennoch tragen wir eine Mitschuld über die toxischen Ideale von Männlichkeit, die wir in unserer Gesellschaft vermitteln, und die Rollenbilder, die wier leider immer noch verbreiten.“ – das wird wohl eher nicht passieren.

Ist ja auch klar. An einem individuellen Schicksal kann man wenig ändern. Vielleicht sogar noch psychische Störungen verantwortlich machen. Aber Patriarchat, weiße Privilegien und ähnliche Einflüsse sind erstens etwas, an dem man arbeiten kann und zweitens etwas, dass keine einfache und schnelle Lösung verspricht. Darum lieber schweigen und so tun, als ob man nichts versteht.

Anderswo:
Shakesville – His motive is known
Antje Schrupp – Verlassene Männer sind häufig brutal. Das muss endlich ernst genommen werden
Yilmaz Gülüm auf Twitter – islamistischer Hintergrund in Graz? Kann man ja mal andeuten… (h/t Antje Schrupp auf Facebook)

Hallo Welt!

Hier will ich vielleicht schreiben über Dinge, die mich ärgern. Ich möchte aber nicht nur Links posten und wahrscheinlich fehlt mir die Zeit, tagesaktuell zu berichten. Also gibt es Beiträge als Essays, als eigenständige, nicht ganz ins Tagesgeschehen eingebundene Relikte.

Werde ich über Bücher schreiben, Stück für Stück, Kapitel für Kapitel? Wahrscheinlich nicht, solange ich nur Schulliteratur lese. Aber vielleicht ermöglichen die Sommerferien mir ja ein wenig Lektüre nebenbei. 

Ich möchte über Filme schreiben, über Serien, über Medien generell. Dies ist immer noch ein Fokus von mir, Medien und Medienschaffende, und das wird sich hier widerspiegeln. Ich habe auch ein Podcastformat, aber dazu muss ich erst einmal mehr als 3 Podcasts aufnehmen (die drei, die ich habe, sind zudem nicht in dem von mir während des Entstehens verfeinerten Format). Alternativ hätte ich Spaß an einer Version des Now Playing Podcasts, die auch Gerechtigkeitsfragen nicht außer Acht lässt.

Vielleicht schreibe ich auch über Schule. Ich bin ja ein Lehrertentakel.

So weit mein erster Beitrag, der als Test entstand. Ich schreibe an einem iPad mit BlogPadPro (Off-line-Modus) und einer Bluetooth-Tastatur von Microsoft. So erhoffe ich mir, halbwegs regelmäßig schreiben zu können. Ebenso schreibe ich im Zug, weshalb Verlinkungen und ähnliches sporadisch sind oder an einen Text angehängt werden. 

Und jetzt viel Spaß!