Fear the Walking Dead 1×05

Inhalt: Spannender Cliffhanger, keine Zombies, Folter

Der Aufbau der einzelnen Folgen von FtWD wiederholt sich. Es passiert nichts, dann kommt am Ende ein cooles Bild oder eine viel versprechende Entwicklung. Das nervt.

Diese Woche wollen wir natürlich wissen, was so gruseliges in dem angeblichen Militärhospital vorgeht. Wir sehen: es ist ein Hospital. Boah. Außerdem sitzen manche Leute in Käfigen fest und werden überprüft, ob sie z.B. Anzeichen einer Infektion zeigen, und dann weg geschafft. Gruselig. Nick trifft einen Schwarzen im Anzug, der sich ein wenig wie ein Teufel aufführt mit langen Selbstgesprächen, und der Nick beschützt. Das tut er übrigens, indem er die Wachen mit wertvollen Manschettenknöpfen besticht. In einer Welt, in der schon jetzt viele, viele Häuser leer stehen und man in jedes Haus und jede Bank und jedes Juweliergeschäft gehen könnte, um so viel Geld und Gold zu holen, wie man will.

Mich ärgert wirklich, und darum hacke ich darauf auch herum, wie banal das alles ist. Die Macherinnen der Serie haben sich entschieden. Sie wollen die Infektion nicht so zeigen, dass Zuschauerinnen alles verfolgen können, was passiert. Also bekommen wir keine Informationen darüber, wer in der Regierung oder im Militär noch das Sagen hat. Wir bekommen keine Einblicke in den Zombie-Ausbruch, den die Figuren nicht haben, und die Figuren sind aber nun wirklich überhaupt nicht neugierig.

Die Macherinnen wollen aber auch nicht realistisch beschreiben, was passieren könnte. Denn herauszufinden, wie es tatsächlich mit so einer Versorgung wäre, welche Schritte und Entwicklungen sinnvoll wären – wie eben zum Beispiel, dass goldene Manschettenknöpfe niemanden interessieren würden -, bedeutet Recherche und vielleicht auch Introspektion. Ich werfe den Macherinnen nicht vor, dass sie diese Zeit nicht nehmen. In einer normalen Serienproduktion müssen Woche für Woche Skripte abgeliefert werden, da muss man eben primär an die Story denken. Trotzdem finde ich manchmal, dass vielleicht die Rolle einer „kritischen Freundin“ oder ähnliches im Drehbuchraum angemessen wäre.

Nun ja, jedenfalls bleibt den Macherinnen dann nur, spannende Storys zu erzählen, aber sie wollen nicht actionreich sein, sie wollen sich Zeit lassen und den angeblichen Grusel andeuten, dann durchschlagen lassen. Darum ist dies auch die dritte Folge in Folge ohne Zombiebedrohung. Aber immerhin geht jemand in einen dunklen Keller mit einer Taschenlampe mit Wackelkontakt.

Die letzte Chance ist nun, diese banalen Dinge mit Figuren zu erzählen, die interessant sind. Aber das sind sie nicht. Ich muss immer noch jedes Mal bei Wikipedia nachlesen, wie die Leute eigentlich heißen. Ich interessiere mich null für Alicia, die nach ihrem Schwarzen Freund nun anscheinend mit Chris zusammenkommt, ist immerhin der einzige Nichtverwandte ihres Alters und die beiden zerstören gemeinsam ein verlassenes Haus. Und Ofelia verführt einen Soldaten, der dann aber von ihrem Vater gefoltert wird. Sie weiß das aber nicht. Sonst bekämen wir ja vielleicht mal einen interessanten Gewissenskonflikt. Aber nein, Vater ist ein eiskalter Folterer, Tochter ist unwissend.

Es gibt genau eine interessante Storyline mit dem bislang sehr langweiligen Travis. Der soll nämlich im Beisein von Soldaten einen Zombie erschießen, kann das aber nicht. Zu sehr sind das für ihn noch Menschen, die vielleicht geheilt werden können. Oder zu sehr kann er einfach nicht töten. Das ist interessant. Hätte man das gekoppelt z.B. mit der bewussten Entscheidung seiner Frau, den Soldaten zu foltern, und hätte man die beiden dann aufeinander losgelassen, hätte das interessant sein können: welche Moral können wir uns in so einer Situation erlauben? Welche Moral müssen wir uns vielleicht erhalten?

Die Antworten sind aber, so fürchte ich, den Macherinnen bereits klar: Egoistisch sein, eine Kleingruppe beschützen, alles andere ist abzulehnen. Die Folter hilft für nützliche Infos und wir sehen auch nicht so genau, was da eigentlich passiert, und der Soldat ist nachher auch noch gut drauf. Wird vielleicht sogar alles verzeihen, wenn er überleben sollte.

Nun ja. Noch eine Folge, in der also folgendes droht: das Militär will abziehen und eine Bombe werfen, ohne die Bevölkerung zu retten (unklar, warum das so sein sollte – alle Überlebenden sind doch wertvoll). Ein großes Stadion voller Zombies droht, zu platzen. Und es ist noch eine Nacht Zeit. Also wird womöglich doch noch was passieren, und in der letzten Folge dann viele sterben, und ich stelle fest, dass mich überhaupt nicht interessiert, wer lebt und wer stirbt, weil die sich alle so blöd anstellen und so langweilig sind.

Ich freue mich also auf nächste Woche.

Fear the Walking Dead 1×04

Na, war das jetzt eine Verbesserung?

Inhalte: keine Zombies, Militarismus, Krankheiten und Süchte

Die vierte Folge von FtWD hat mir bislang am Besten gefallen, was bedeutet, dass ich mich nur ganz wenig geärgert habe. Aber mitgerissen hats mich leider auch nicht.

Der Vorort von Maddie und Travis und der erweiterten Familie (Nick und Alicia, Liza und Chris, Daniel und Griselda und Ofelia) wurde vom Militär gesäubert und mit einem Schutzzaun versehen. Nun gibt es regelmäßig Strom, ein wenig Essen, die Idee von öffentlicher Ordnung. Liza gibt sich als Krankenschwester aus und pflegt Nachbarinnen, Travis arrangiert sich besonders schnell und wird so eine Art Vermittler zwischen Militär und der Nachbarschaft, Maddie hat am ehesten zu knappsen, aber auch die meiste Arbeit. Die Salazars kümmern sich um Griseldas entzündeten Fuß, Ofelia verführt sogar einen Soldaten, um an Medizin zu kommen (erfolglos).

Alles dreht sich um zwei Ereignisse: erst entdeckt Chris in den Hügeln ein flackerndes Licht, aber das Militär behauptet, es könne niemand mehr da draußen leben. Dann kommt endlich eine Ärztin in die Stadt und nimmt alle Kranken mit in ein angebliches Krankenhaus außerhalb der Stadt. Auch der drogensüchtige Nick wird mitgenommen, und Liza geht freiwillig mit – die Ärztin möchte, dass Liza weiterhin die Krankenschwester spielt. Gekoppelt mit den abfälligen Kommentaren der Soldaten ist zu erahnen, dass hier nicht alles koscher ist, und am Ende scheint es so, als seien die flackernden Lichter in den Hügeln eher Mündungsfeuer.

6 Folgen sind für diese erste Staffel womöglich einfach zu wenig, das Budget zu klein. So spielt sich alles in zwei Straßen ab, wo mir doch zuerst der Untergang der Welt am Beispiel von Los Angeles versprochen wurde. Die fehlende Zeit äußert sich darin, dass ich mich nie mit den Figuren zusammen richtig sicher fühlen darf, dass die Versuchung durch das Militär nicht deutlich wird, bevor die Korruption erkennbar ist. So bleibt es an einzelnen Dialogen, Tragik und Spannung aufzubauen, und die Dialoge haben ja schon die Originalserie nicht berühmt gemacht.

Ärgerlich in dieser Folge ist vor allem, wenn Maddie sich durch den Sicherheitszaun schleicht. Wohl wissend oder zumindest ahnend, was vor sich geht – wenn schon keine Zombies, dann aber ansteckende Krankheiten und angriffslustige Infizierte -, macht sie bedenkenlos ein Loch in den Zaun und geht dann unbewaffnet los, lässt sogar eine auf der Straße liegende Pistole in Ruhe, statt sich zu bewaffnen. Und kehrt unversehens zurück ohne Angst, eventuell nun infiziert zu sein. Es gibt überhaupt in dieser Folge keinerlei – null – Diskussion über die Ursachen der Krankheit oder ihre Folgen. Es gibt keine größeren Themen als das aktuelle Leben der jeweiligen Person: hier muss gestrichen werden, wo bleibt der Strom, gibt es Medizin usw. Die Figuren sind unbewegt, untraumatisiert, uninteressiert. Niemand fragt sich, was in L.A. passiert sein mag. Eine Wand mit Botschaften an Vermisste macht deutlich, wie wenig diese Leute sich um andere sorgen: keine Freunde, Kollegen, Familie – aber auch keine Trauer.

Das ist langweilig.

Die beste Szene der Folge war, als Nick sich unter das Bett eines Herzkranken legt und dessen Morphin für sich selbst abzweigt. Eine brutale Junkie-Aktion, die passte und ehrlich schien.

Nun ja, ich hoffe, dass die nächste Folge (die vorletzte der Staffel) dann endlich loslegt mit Grusel und Zombies, denn Melodrama oder Drama oder Charakterstudie können die hier nicht. Bis dahin!

Skyfall

Beim zweiten Gucken wird mir klar: Ich verabscheue Skyfall. Der noch neueste Bond-Film ist in meinen Augen ein richtiges Machwerk.

Inhalt: Sexismus und sexuelle Gewalt, Ewig-Gestrigkeit, Inkonsequenz und Dödelei

Es beginnt gleich in der ersten Actionsequenz, als Daniel Craigs James Bond seiner Mitagentin Eve Moneypenny (Naomie Harris) ins Steuer greift, um einen Bösewicht zu stoppen, und dann rechtzeitig aus dem Auto kommt und sie warnt, damit sie in Deckung gehen kann. Gleich ist klar, dass in diesem Film Frauen ja nicht glauben mögen, sie seien gleichwertig mit einem Mann. Bond hat mit ihnen auch entweder Sex oder eine Mutter-Sohn-Beziehung.

Moneypenny darf Bond dann auch gleich anschießen, was ihn den Film über schwächt (aber siehe unten) und sie davon überzeugt, am Ende doch lieber eine Vorzimmerdame zu werden. Nachdem sie mit Bond Sex hatte.

  • Nachtrag: Mir wurde gesagt, dass die beiden keinen Sex haben. Nun, sie haben ein recht eindeutiges Vorspiel – siehe dieses YoutTube-Video -mit einer weichen Abblende am Ende. Und auch, wenn es keinen Akt gab, so hat sie doch vor ihm kniend ihn rasiert, eine sexualisierte und eindeutig bedienende Handlung, die auch ausreicht.

Später trifft Bond eine Frau, die ihm beichtet, seit ihrer Jugend an Männer verkauft worden zu sein. Um frei zu kommen, hilft sie ihm. Die nächste Szene: er schleicht sich zu ihr in die Dusche und es gibt Sex. Mit dieser in einer sexuellen Zwangslage steckenden Frau. Ekelhaft.

Dann wird die Frau erwischt und Bond muss versuchen, sie durch einen Schuss zu retten. Nun kommt die Verletzung wieder ins Spiel, die den ganzen Film über angedeutet wird aber Bond im Ernstfall nicht wirklich behindert – nur in dieser Szene kann er eben nicht gut genug zielen. Der Bösewicht erschießt sie daraufhin. Bonds Reaktion: er bedauert, dass Whisky vergossen wurde. Dann tötet er alle Wachen und nimmt den Bösen gefangen. Zehn Sekunden vorher, und die Frau hätte gelebt. Aber andererseits verschwendet Bond an diese Frau ebensowenig Gedanken wie an die Frau, neben der er zu Beginn des Films aufwacht.

Derweil wird Mutterfigur M in England von einer Ministerin in die Zange genommen, die mit den Methoden des Geheimdienstes nicht einverstanden ist. In einem Tribunal sitzt diese Ministerin mit vier weißen Männern (die schweigen und so nicht explizit ihrer Meinung sind) und referiert so ausgiebig über ihre Hexenjagd, dass der gute Junge Ralph Fiennes die Ministerin verbal abstrafen kann.

Am Ende verliert Bond seine Mutter, gewinnt aber einen neuen Vater dazu, also alles gut.

Gekoppelt ist das mit einem durchgehenden Thema, dass die „gute alte Zeit“ – also die Zeit, in der Ungleichheit und Staatsmacht noch ausufernder waren als heute – nicht vorbei ist und angebliche „Relikte“ wie Bond immer noch gebraucht werden, und gipfelt in einer Szene, in der genau dieses Thema von Judi Dench als verdammtes Gedicht vorgelesen werden, während wir die Maschine dieser Reise in die Vergangenheit, James Bond, dramatisch im Bild sehen können. Kotz.

Neben diesem Thema, dass die alte männliche Gewalt und das Patriarchat Bestand haben müssen (ergo wieder ein Mann als M und Moneypenny ins Vorzimmer), ist Skyfall erschreckend leer. Zugegeben tolle Bilder ergeben aber kein größeres Bild, sondern sind nur nett anzusehen. Sie bedeuten nichts. Und wie oben beschrieben gefällt man sich darin, Bond als angeschlagen zu inszenieren, bis es zu Actionszenen kommt, wo er dann keine merklichen Nachteile erleidet. (Er ist aber auch, erfahren wir im Gedicht, mit unbändigem Willen versehen.)

Skyfall wirkt wie die schicke Gegenbewegung zur Forderung nach mehr Diversität im Film: Nein, der weiße männliche und natürlich Hetero-Held (cooler Spruch hin oder her, maskulin ist der Held, feminin wirkt eher der Schurke) ist immer noch die wahre Antwort.

Mich ärgert wohl, dass der Film toll besetzt und toll gefilmt ist und tatsächlich mehr sein könnte als tolle Bilder und eine Sehnsucht nach 1950.

Dann tausendmal lieber Mission Impossible.

Fear the Walking Dead 1×03

Nach der dritten Folge von FtWD bin ich echt genervt.

Die Figuren zeigen ein ständig wechselndes Bild der Situation: Da ist eindeutig die Nachbarsfamilie hingerafft worden, und man hat genug Angst, um nicht nachzusehen oder Hilfe anzubieten. Aber gleichzeitig bereitet man sich in keiner Weise darauf vor, abzuhauen, sich zu wehren oder nur sich zu verbarrikadieren. Da wird die Tochter immer noch im Dunkeln darüber gelassen, was vorgeht.

Da steht Travis einem Zombie gegenüber, der gerade vor seinen Augen einen Hund frisst, und nähert sich ihm naiv. „Peter, komm schon, du bist krank.“ Selbst wenn – in diesem Moment ist Peter eindeutig gefährlich. So eine Blauäugigkeit, gekoppelt immer noch mit so einer Herzlosigkeit, andere Menschen nicht zu warnen und ihnen nicht zu helfen, macht diese Figuren ärgerlich.

Dazu kommt, dass dadurch in den Folgen nichts passiert. Da sitzt die Familie um den Tisch und spielt Monopoly. Boah. Weil die Autorinnen die Idee so toll finden, dass Familientraditionen in dieser neuen Welt neu geschrieben werden müssen. Darum bitte auch noch drei mal die platte Hüpfburg einblenden, nicht um an die Unmenschlichkeit der Heldinnen zu erinnern, sondern um tragisch die neue Welt zu inszenieren. Und jetzt bitte noch ein einzelnes kleines Mädchen mit Teddy, das aber nur als Bild wichtig ist, weshalb niemand losgeht, um diesem Mädchen zu helfen. Es ist gleich wieder vergessen.

Wir erfahren auch kaum, was diese Familien bewegt. Ich meine, ob die Welt untergeht oder nicht, immerhin passiert da etwas Abgefahrenes. Das muss man doch für sich einordnen und diskutieren. Was denken die? Was macht das mit ihren Grundwerten? Welche Konflikte, welche Zuflucht finden sie? Nicht einmal das wird geschildert. Aber natürlich auch nicht der Blick aufs Große. Nichts.

Ebenso seltsam: Nach einem ganzen Tag von Randalen, die so schlimm sind, dass die Heldinnen sich nicht vor die Tür trauen, kommt die US-Polizei harmlos mit Schilden und Schlagstöcken, anstatt wie aus dem Fernsehen bekannt militaristisch vorzugehen. Und der Geländewagen der Heldinnen steht auch noch unbeschadet mitten auf der Straße. Natürlich.

Dies ist eine nichtssagende Serie mit unsympathischen und dummen Figuren und unrealistischen Begebenheiten und damit erkennbar Teil der Welt von The Walking Dead.

Am Ende der dritten Folge hat das Militär eingegriffen. Geändert hat sich anscheinend trotzdem nichts.

Und das Ärgerlichste an dieser Serie: das Konzept ist gut, und die Ausführung so schlecht, aber hochwertig, dass ich weitergucken will, welchen Mist die sich nächste Woche einfallen lassen. Hatewatching nennt man das wohl.

Na dann bis nächste Woche.

R.E.D. 2 vs. Spy

Inhalt: Klischees, Sexismus, folgenlose Gewalt

Ich fand R.E.D. mäßig unterhaltsam, habe aber Gutes über die Fortsetzung gehört, in der Bruce Willis, John Malkovich, Helen Mirren und andere ältere Menschen erneut die Welt oder zumindest ihr Leben retten, indem sie viel in die Luft jagen. Leider habe ich vor R.E.D. 2 bereit Spy gesehen, oder wie es auf deutsch so krachend heißt: Susan Cooper undercover.

R.E.D. 2 ist im Plot ein relativer Standard-Actionfilm: Bösewichte haben Zugriff auf eine gewaltige Bombe, unsere unwahrscheinlichen Heldinnen müssen dagegen vorgehen. Derselbe Plot übrigens bei Spy. Bei R.E.D. 2 ist es nun so, dass Bruce Willis und John Malkovich als Agenten im Ruhestand mit der Bombe in Verbindung gebracht werden und nun ihre Unschuld beweisen müssen. Dies tun sie mithilfe von alten Weggefährten wie z.B. Anthony Hopkins oder Helen Mirren, aber auch mit Bruces Geliebter Marie-Louise Parker und seiner Ex-Geliebten Catherine Zeta-Jones und Witzen über Alter.

Spy hingegen erzählt, dass die Namen aller Top-Agenten wie Jude Law oder Jason Statham öffentlich werden und daher die hinter den Schreibtisch verbannte Melissa McCarthy ihr Können zeigen muss. Dies tut sie mithilfe ihrer besten Freundin und Analystin Miranda Hart und dem übergriffigen Agenten Peter Serafinowicz sowie vieler Witze über dicke Frauen.

Das Problem: R.E.D. 2 macht Sprüche über das Alter. Zum Beispiel gibt es natürlich Weinliebhaber („guter Jahrgang“), jeder sagt was dazu („das war vor meiner Zeit“ usw.), aber außer der Idee, dass ältere Menschen überraschend kompetent sein können, passiert da nicht mehr viel. Der zweite Humorstrang ist, dass Bruce Willis seiner Freundin sein sorgloses Leben ermöglichen will, die aber eindeutig auf Gefahr steht, und Bruce das erkennen muss. Aber auch das erschöpft sich in Platitüden.

Spy hingegen ist da treffender. Die Witze sind stellenweise grenzwertig (und härter als bei dem harmlosen R.E.D. 2, wobei beide Filme eine seltsame Stelle über Fäkalien beinhalten, die sonst nicht hereinpasst). Aber der Humor zeigt auch deutlich, wie Frauen und fette Frauen behandelt werden – McCarthy bekommt Tarnidentitäten als unattraktive Mütterchen, sie wird nicht ernst genommen und erhält auch keine echte Unterstützung, bis sie sich selbst welche besorgt. Hier gibt es echte Benachteiligung, und McCarthy zeigt, dass sie nicht nur genauso gut sein kann wie die Top-Agenten, sondern aufgrund ihrer schlechteren Ausstattung sogar besser sein muss. Sie zeigt die Klischees gekonnt auf und zerbricht sie dann, wenn sie zum Beispiel absolut großartig in einem Hosenanzug aussieht, der dann doch gleich wieder schlecht gemacht wird. Es ist sehr viel mehr ein Ausrufezeichen einer fetten Frau, die sich hinstellt und präsentiert, wie cool sie doch ist, als R.E.D. 2 ein Ausrufezeichen von alten Männern ist.

Dazu passt auch, dass Spy echte Frauenfreundschaft beinhaltet, wohingegen R.E.D. 2 sofort Rivalinnen inszeniert. Dass in Spy das Machogehabe (großartig: Jason Statham) entlarvt wird, wohingegen es in R.E.D. 2 Teil der Fantasie ist.

R.E.D. 2 hat einen sehr unklaren Plot, der ohne große Gefahren auskommt, selbst der Tod einer Hauptfigur ist nur momentan tragisch, danach dödelt alles so vor sich hin. Auch Folterszenen sind hier nicht ganz ernst zu nehmen, Mary-Louise Parker wechselt bisweilen schmerzhaft in die Farce, und immer wieder ist man als Zuschauerin verwirrt.

Spy hat einen klaren Plot, die Action hat Gewicht und ist trotzdem komisch, wenn sie es sein darf, und es gibt nur wenige Momente, die nicht klar unterscheiden können. Verwirrt ist man hier nie.

Einzig Melissa McCarthys Sprache ist für mich gewöhnungsbedürftig. Ich finde Beschimpfungen nicht witzig und Figuren, die ständig beleidigen, auch nicht sympathisch. Darum fand ich sie z.B. in Bridesmaids eher unerträglich (geht mir übrigens auch so mit Zach Galifianakis). Diese Komik ist nicht meine, weshalb ich aber Spy trotzdem noch gut anschauen kann, ich zucke nur bisweilen zusammen, weil es mir zu weit geht. Genieße aber, dass der Mittelfinger in die richtige Richtung geht.

Bei R.E.D. 2 gibt es keinen Mittelfinger. Dazu fehlt die Kraft. Alles ist dumdidelei Plätscherei, es passiert und ist halbwegs nett gemacht. Niemand ist in Gefahr, einen Infarkt zu erleiden. Fast wirkt es, als seien die alten Stars doch nicht mehr so aktiv und fähig, wie der Film suggeriert. Darum muss der vergleichsweise junge Lee Byung-Hun auch die heftigsten Actionszenen bestreiten.

Also: R.E.D. 2 ist halbwegs okay mit teilweise blödem Frauenbild und mit grober Aussage, Spy ist pointiert und witzig, aber teilweise brachial. Wirklich empfehlen kann ich nur Susan Cooper Undercover.

Fear the Walking Dead – 1×02

Die zweite Folge von Fear the Walking Dead ist in mehrfacher Hinsicht ärgerlich, aber in Teilen auch hoffnungsvoll. Zunächst scheint es mir, als würden sich die sechs Folgen der ersten Staffel nicht in die Zombiewelt stürzen, denn auch am Ende dieser Folge gab es nur vereinzelte Treffen mit Untoten, die Gefahren gehen noch von Menschen aus und einer so langsam zerbrechenden Gesellschaftsstruktur. Das könnte interessant sein…

…wenn die Autorinnen die Figuren nicht sehr der Originalserie angepasst hätten. Was bedeutet: sie erkennen nur teilweise die Situation, sie handeln nicht entsprechend, sie verhalten sich sogar so richtig bescheuert.

  • Nachdem Madison bereits einen Zombie erlebt hat und nun eindeutig ihren Freund Art vor sich sieht, der ein Zombie ist, geht sie trotzdem arglos auf ihn zu und wird beinahe gefressen. Es ist nicht so, dass sie Arts Zustand nicht verkraftet, oder dass sie Vorsicht walten lässt, aber ihn nicht angreifen kann. Sie geht einfach zu ihm und wird fast gefressen.

  • Zwar verlangen Madison und Travis, dass Tochter Alicia ihren kranken Freund Matt allein lässt (er wird wahrscheinlich sterben und unsterben), aber sie erzählen Alicia nicht, was los ist. Sie verlangen nur von ihr, dass sie zu Hause bleibt und gehorcht. Das ist bekloppt und bescheuert und ärgert mich doppelt, falls Alicia in kommenden Folgen abhauen sollte. Auch, weil angedeuteter Ungehorsam Alicias bislang nicht als normale Reaktion auch Arschlocheltern gezeigt wird, sondern als riskantes und dummes Teenager-Verhalten – obwohl Alicia janix weiß.

  • Ditto Chris, der eine Spontan-Demo gegen Polizeigewalt begleitet und nun einfach auf Kommando seines entfremdeten Vaters mitkommen soll. 

  • Und natürlich tritt die Mutter (Liza) sofort in der Hierarchie zurück und sagt nur „Hör auf deinen Vater.“

  • Den Nachbarn mit ihrer kleinen Tochter sagt die Familie nichts. Nicht einmal eine vage Warnung. Wenn dann am Ende die Familie gefressen wird, ist das für mich keine Tragik, das ist nur ekelhaft. Geschuldet erstens den unmenschlichen Hauptfiguren, die ich nun schon nicht mehr mag, und zweitens den Autorinnen, die sich darin gefallen, hier noch einmal den Tod eines Kindes anzudeuten, nur weil das grausam wäre.

  • Obwohl die Lage deutlich außer Kontrolle gerät, sammelt Madison keine Vorräte und fährt auch nicht aus der Stadt, solange das noch geht. Weil sie auf ihren Mann warten will, der ihr gleichwohl sagt, sie solle schon voraus fahren. Macht sie aber nicht, sie packt nicht einmal. Was im Endeffekt bedeuten wird, dass fehlende Vorräte oder Rettungsaktionen und ggf. Tote daran liegen, dass die Frau nicht auf den Mann hört.

  • Als Travis, Liza und Chris Zuflucht finden bei einer Latin@-Familie, erzählen sie auch denen nicht, was los ist. Weil das Arschlöcher sind.

Immerhin werden die Latin@s wohl noch eine Rolle spielen, da zumindest zwei Figuren (Daniel und Ofelia Salazar) in der Besetzungsliste der Startsequenz vorkommen. Also durchaus ein nicht so weißes Bild wie im Original. Wobei die drei Schwarzen Männer nun allesamt tot sind (bzw. Matt wohl tot/untot ist, wir das aber noch nicht gesehen haben).

Schließlich muss ich noch sagen, dass die Spontan-Demo problematisch ist. Da stehen kamerawirksam alle möglichen Menschen und beschweren sich, dass die Polizei einen Obdachlosen erschossen hat, obwohl diese Bewegung in den USA als Black Lives Matter bekannt ist und überwiegend Schwarz organisiert ist. Hier wird also ein aktueller Konflikt instrumentalisiert aber seiner politischen Dimension beraubt. Zudem endet das in einem anscheinend stundenlangen Aufruhr, bei dem sich unsere Heldinnen nicht mehr auf die Straße trauen – und nicht explizit aus Angst vor der Polizei, obwohl dies als PoC sehr viel realistischer wäre.

Ich wünschte wirklich, wir bekämen hier Hauptfiguren, die die Wahrheit ahnen oder zumindest sich schnell vorbereiten und effektiv handeln und nicht solche, die durch die Apokalypse stolpern. Es wäre für mich spannender und erschreckender, wenn die Familie offen kommunizierte, auf einander hörte, sich vorbereitete und dennoch nicht alle Eventualitäten abdecken könnte. Außerdem wären das dann keine Menschen, die ich für unvorsichtig oder gar unmenschlich halte, was bereits in Folge 2 ein Problem sein könnte.

Warten wir mal auf Folge 3.

Fear the Walking Dead – 1×01

Die Ferien sind vorbei, ich habe wieder etwas Zeit im Zug. Und passenderweise gibt es neue Folgen von The Walking Dead, genauer Fear the Walking Dead, ein Ableger der Originalserie, der uns endlich zeigen soll, wie die Apokalypse ablief.

Fear the Walking Dead (FtWD) spielt in Los Angeles und handelt von der Beratungslehrerin Madison und ihrer Patchwork-Familie: sie hat eine Tochter (Einserschülerin Alicia) und einen knapp erwachsenen Sohn (Junkie Nick), ihr neuer Freund Travis hat noch seine Exfrau Liza und den Sohn Chris, mit denen er sich nicht versteht. Nick hat nun eine Begegnung mit einem Zombie in einer Drogenabsteige, und während im Land immer mehr Leute krank werden oder nicht zur Arbeit erscheinen, kommt die Familie der schrecklichen Wahrheit auf die Spur. Am Ende der Folge haben auch Madison und Travis ihren ersten Zombie gesehen und Alicia ist auf dem Weg zu ihrem Freund Matt, der krank geworden ist.

FtWD macht gleich zu Beginn ein paar Sachen besser: die anscheinenden Hauptfiguren sind eine weiße Frau und ein Latino, dessen Exfrau und Sohn auch Latin@ sind. Matt und der Kumpel des Sohnes, Calvin, sind schwarz, so wie der Rektor der High School (Art). Den Credits kann man entnehmen, dass noch zwei weitere Latin@-Figuren dazu kommen werden. Das ist ein sehr viel diverseres Bild als in der weiß-männlichen Originalserie, wo es schon ein Running Gag ist, dass es nur eine schwarze Nebenfigur geben darf, die gerade dann etwas Plot bekommt, wenn sie kurz davor ist, zu sterben und durch einen neuen Schwarzen ersetzt zu werden. 

Wobei zugegeben am Ende der ersten Folge bereits ein Schwarzer wieder tot ist, der Zweite wahrscheinlich ein Zombie und der dritte als Schulrektor wohl sterben wird. Es bleibt also abzuwarten, wie sehr doch wieder eine weiße und männliche Perspektive eingenommen wird.

Ebenfalls anstrengend finde ich die Langsamkeit der Erzählung. Als Zuschauer weiß ich ja, was grob passieren wird, und ich weiß auch, was Zombies sind. Nun aber mit den Figuren erneut durchzuspielen, was Zombies sind, wie sie zu töten sind, was in der Welt passiert usw. kann schon mal anstrengend sein. Da wäre es vielleicht geschickter gewesen, als Hauptfiguren eben keine „Normalfamilie“ zu nehmen. In der Schule gibt es einen Jungen (Tobias), der Madison vor dem Kommenden warnt –  warum nicht eine Familie, die auf alles gefasst ist oder schnell an die Apokalypse glaubt? Dann könnte man immer noch zeigen, wie andere die Warnungen ignorieren, aber man könnte ebenso sehen, wie Menschen bewusst versuchen (und es teilweise schaffen), sich auf die Katastrophe vorzubereiten. Dass hätte ich viel angenehmer empfunden, als dass hier Menschen durch verlassene Drogenhöhlen stapfen, in denen Blutlachen zu sehen sind, und das nicht weiter erwähnenswert finden. 

Eine gute Idee ist in meinen Augen, dass Nick ein Junkie ist. Die Versorgung mit Drogen oder Methadon in einer Zombiewelt bzw. ein kalter Entzug darin werfen ganz eigene Probleme auf, die interessant sein können. Ansonsten weiß ich nicht, ob wir wirklich Teenager gebraucht haben, die natürlich die weisen Ratschläge der Eltern in den Wind schlagen und sich selbst in Gefahr bringen werden, weil Gott bewahre, dass Teenager mal nicht wie blöde Hirnies agieren. Bezeichnend, dass Produktionen immer meinen, mit jungen Figuren schaffe man Identifikation mit Teenagern und würde sie dazu bringen, einzuschalten – dann aber diese Teens mit Idiotenplots ausstatten.

Die erste Folge fand ich jedenfalls vorsichtig empfehlenswert. Kein Knaller, aber ich will schon mal sehen, wo die Reise hingeht. Anzeichen, dass die Serie nicht so frustierend wird wie das Original, gibt es aber wenige.

3 Mal gegen Adorno

Wenn ich die kritische Theorie zum Kunstwerk richtig verstanden habe, geht das so: ein Kunstwerk, dass aus dem Gesellschafts- bzw. Kulturbetrieb entsteht, ist eine Ware und dient damit immer auch dem Erhalt der Gesellschaft. Auch ein Kunstwerk, dessen Deutung sich gegen das System richtet, ist sozusagen im Genre „Systemkritik“ nur ein weiterer Stützpfeiler. Und durch Konsum dieser Ware wird das Individuum nicht angetrieben zu Veränderung, sondern eher besänftigt und gezähmt. Echte Kunst ist daher autonom vom Kunstbetrieb und bietet keine eindeutige Deutung an. Massenkunst ist niemals systemgefährdend oder aufrührerisch.

Das erinnert an Audre Lorde: „The master’s tools will never dismantle the master’s house.“

Beim Hören von Kraftklub habe ich aber drei Dinge erkannt, die ich dem entgegen setzen möchte. (Ja ja, schon klar) Weiterlesen

Jackie Brown

Inhalt: Quentin Tarantino, Rassismus, Sexismus, Coolness

Nach dem großen Erfolg von Pulp Fiction drehte (und schrieb) Quentin Tarantino mit Jackie Brown so ziemlich das Gegenteil davon. Jackie Brown kam bei der Kritik gut an, aber traf nicht so ganz die Erwartungen der Zuschauerinnen.

Jackie Brown erzählt eine recht komplexe Geschichte, in der die Vorhaben des Waffenhändlers Samuel Jackson, die Untersuchungen des Polizisten Michael Keaton sowie die Vorhaben von Nebenfiguren aneinander geraten – und mitten drin ist Pam Grier als die Titelfigur, die weder ins Gefängnis will (wie arbeitet mit Odell zusammen) noch von Odell als Zeugin umgebracht werden. Also gibt es noch ihren eigenen Plan. Daneben wird aber auch erzählt, wie Pam Grier und der Kautionshändler Robert Forster sich verlieben. Entsprechend ist der Film auch 2 1/2 Stunden lang.

Das bemerkt man allerdings kaum.

Tarantino ist ja für mich in einer seltsamen Position, weil er einerseits oft diverser und offener inszeniert und besetzt als typisches Hollywood, andererseits aber von einer wenig reflektierten Position zu kommen scheint und daher immer wieder problematisch sexistisch oder rassistisch ist.

So kommen in seinen Büchern immer wieder ziemlich viele Benutzungen des N-Wortes vor, was von einem weißen Typen nicht so unkritisch ist, wie er das gerne darstellt. Auch inszeniert er starke Frauen, liebkost diese aber auch mit der Kamera, dass wieder fraglich ist, wo die Objektifizierung anfängt.

In Jackie Brown lässt Samuel L Jackson die N-Worte ab (und meint damit in mindestens einem Fall auch einen Weißen). Dafür wird Bridget Fonda in ihrer Rolle als sexuell aufgeschlossene Kifferin fast nur im Bikini-Top und Shorts gezeigt, und immer wieder sieht man auch ihre nackten Füße (Tarantino ist ein Fan von Frauenfüßen).

Andererseits aber ist eine ernsthafte (und so glaubwürdige) Romanze zwischen Personen über 40 für Hollywood absolute Seltenheit, und Pam Grier und Robert Forster sind großartig in diesen Rollen. Auch ist es selten, dass eine Frau Hauptfigur eines Gangsterfilms ist und noch dazu ohne Femme Fatale zu sein; dass eine Frau über 40 (Grier war 48 beim Dreh) Hauptfigur ist und noch dazu so sexy und wenig mütterlich sein darf; dass eine Schwarze Hauptfigur (und moralische Instanz) sein kann. Jackie Brown vereint dies alles und zeigt auch, wie gut das funktionieren kann. Mit Sam Jackson und Tony „Tiny“ Lister sowie Chris Tucker in Nebenrollen gibt es weitere Rollen für PoC, während Bridget Fonda und Hattie Winston weibliche Nebenfiguren mit Eigenleben sind und nicht nur Beiwerk.

Darüber hinaus wird auch auf solche Dinge geachtet. So thematisiert der Film auch in Dialogen (kurz), dass eine Schwarze bei der Polizei und nach Problemen mit der Polizei vielleicht nicht ganz fair behandelt wird. Sam Jackson bekommt Probleme, gerade weil er meint, die Frauen in seiner Umgebung einschätzen und kontrollieren zu können. Trotzdem wird auch genug über Frauen und Sex geätzt, um dies nicht zu einem feministischen Essay zu machen.

Jackie Brown spielt in den Neunzigern, die aussehen wie die Siebziger. Auch die Musik und die Filme, die Sam Jackson und Bridget Fonda sich ansehen, stammen aus dieser Zeit. So ergibt sich ein cool aussehender Film mit teilweise tollen Einstellungen, die gleichzeitig aber abgerissene Umgebung zeigen. Die Musik und das Sound Editing sind bei Tarantino ja immer sehr effektiv, um Atmosphäre zu schaffen und zu kommentieren. In Jackie Brown verwendet Tarantino oft diegetische Musik (also Musik, die auch in der Szene selbst zu hören ist, z.B. aus dem Radio), was die Figuren charakterisiert und uns auch teilweise in die Szene einbindet. Da Jackie Brown von einer Vorlage von Elmore Leonard stammt, gibt es auch sich cool findende Verbrecher, die nicht so cool und schlau sind, auch wenn Sam Jackson nicht ganz so dämlich ist wie andere Kreationen Leonards.

Insgesamt ist Jackie Brown ein sehr unterhaltsamer, sehenswerter Film, der genüsslich und ruhig erzählt, Humor und Spannung sowie auch Romantik und Sex Appeal enthält (Pam Grier im Hosenanzug: Wow!). Ein rundum gelungener Film, den ich lange Zeit für Tarantinos Besten hielt (bis Inglourious Basterds bis Django Unchained).

Übersicht: Comics, die ich lese

…und ggf. bespreche

  • The Wicked and The Divine
  • Bitch Planet
  • Unbeatable Squirrel Girl
  • Lumberjanes
  • The Spire
  • Trees
  • Broken World
  • Deep State
  • Giant Days
  • The Midas Flesh
  • Saga
  • Black Widow
  • Ms Marvel
  • Lazarus
  • Velvet
  • Southern Cross
  • The Walking Dead (lese ich nicht mehr, rezensiere ich aber vielleicht)

Ich habe immer Interesse an Comics mit diversen Charakteren, gerne PoC und/oder Frauen, die nicht sexualisiert werden. Superhelden sind nur sehr begrenzt mein Ding, wie man oben vielleicht auch erkennt. Habe aber auch da ein paar Sachen gelesen, die nicht mehr fortgeführt werden (oder unter anderen Leuten) bzw. Sachen angelesen.